Schönheit

Wunderpflanze Feigenkaktus: Pflege-Power aus der Natur

Kaktus-Extrakt als neuer Beauty-Trend für schöne Haut

Der Feigenkaktus macht nicht nur als Dekoration eine gute Figur. Als Extrakt in Kosmetik kann er der Haut eine Extraportion Feuchtigkeit spenden. Denn die Wüstenpflanze ist ein hervorragender Wasserspeicher. Diese Eigenschaft macht sie auch für die Hautpflege interessant.

Von der Wüste auf die Haut

Schönheit kommt bekanntlich von innen – das gilt auch für den Feigenkaktus. Trotz seiner stacheligen, trocken anmutenden Haut, verfügt sein Gewebe über einen hohen Wassergehalt. Das ermöglicht dem Überlebenskünstler in den trockensten Klimazonen zu wachsen und zu gedeihen. Zunehmende Temperaturen und abnehmende Wasservorräte sind kein Problem für Opuntia ficus-indica. Die Wüstenpflanze hat sich an extreme Bedingungen angepasst. Unter extremer Sonneneinstrahlung kann sie sehr lange Trockenperioden überstehen. Das Geheimnis? Der Feigenkaktus kann Wasser speichern. Durch ihr ausgedehntes Wurzelsystem können die genügsamen Kakteen nach einer Dürreperiode in kurzer Zeit viel Wasser aufnehmen. Die Reserven speichert die Pflanze in ihren Sprossen. Mit ihren dicken, grünen Sprossen und dem saftigen Fruchtfleisch sind die Opuntien das exakte Gegenteil ihrer trockenen Umgebung.

Stachelige Wunderpflanze aus Mexiko

10 Fakten über den Feigenkaktus:

  • Der Feigenkaktus (Opuntia ficus-indica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Opuntien und gehört zur Familie der Kakteengewächse.
  • Er wächst strauch- bis baumartig, und besteht aus vielen blattförmigen Sprossgliedern, die mit Dornen besetzt sind. Diese dienen der Pflanze als Abwehrmechanismus von Fressfeinden.
  • Seinen Ursprung hat der typisch verzweigte Kaktus in Mexiko.
  • Bereits die Azteken verehrten den Feigenkaktus als göttliche Frucht und gaben ihr den Namen „Nopal“. Für heilige Feste wurde aus den Früchten ein hochprozentiges Getränk zubereitet.
  • Der Feigenkaktus kann bis auf Höhen von 4.700 Metern wachsen. Angebaut wird er in Mexiko wie auch in Afrika und im Mittelmeerraum.
  • Die Kakteen dienen als wertvolle Nutzpflanzen und werden ähnlich wie Gurken als Gemüse oder Salat zubereitet. 
  • Oft wird der Feigenkaktus mit der Kaktusfeige gleichgesetzt. Als Kaktusfeige bezeichnet man aber genau genommen die feigenähnlichen orange-roten Früchte.
  • Von Frühjahr bis Sommer bilden sich am Rand der flachen Sprossen große, leuchtend gelbe Blüten.
  • Die essbaren Früchte wachsen erst nach dem Blühen. Sie ziehen Nährstoffe aus den Sprossen. Daher werden die Sprossen vor der Blüte geerntet.
  • Ein besonderes Merkmal: Sowohl die Sprossen, als auch die Blüten und die Früchte bilden Wurzeln und können, wenn sie auf die Erde fallen, problemlos anwachsen.

Feuchtigkeits-Boost für die Haut

Unter der robusten Haut stecken wirksame Inhaltsstoffe. Die Pflege-Power des Feigenkaktus wird deshalb auch für Kosmetik verwendet. Der Feigenkaktus ist ein natürlicher Experte für die Speicherung von Feuchtigkeit, auch auf der Haut. Ein Auszug aus den Sprossen, der überwiegend aus Schleimstoffen besteht, hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und  unterstützt die hauteigene Fähigkeit Feuchtigkeit zu speichern. Darüber hinaus können Feigenkaktusextrakte hautbesänftigende Eigenschaften haben und die Schutzbarriere der Haut stärken. 

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