Schönheit

Weleda Pflanzenöle von A-Z

Licht und Wärme - die Schätze der Sonne - nehmen Pflanzen auf und speichern sie in dem Wertvollsten, das sie haben: ihren Samen. Die reinen Öle daraus, sind voller Energie und Wirkstoffe, eine wunderbare Kraftquelle und Pflege für die Haut.

Das Alphabet der Weleda Pflanzenöle

Arganöl

Den immergrünen, langsam wachsenden Arganbaum gibt es nur in einer Region im marokkanischen Atlasgebirge. Die Bäume tragen alle zwei Jahre Früchte. Das Öl ihrer Samen ist ein klares, korngelbes Öl mit nussartigem Geschmack. Es hat einen hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Linol- und Ölsäure) sowie Vitamin E. Aufgrund seiner antioxidativen und feuchtigkeitsbewahrenden Wirkung wird es für die Pflege reifer Haut eingesetzt.

Aprikosenkernöl

Die Fruchtkerne des Aprikosenbaumes bestehen etwa zur Hälfte aus Öl. Das hellgelbe, leichtes, milde Öl duftet sanft nach Marzipan und zieht schnell ein. Es wird auch von empfindlicher Haut gut vertragen und ist ein universell einsetzbares Basisöl. Ungesättigte Fettsäuren sind in einem hohen Maß darin enthalten, das macht Aprikosenkernöl zu einem wertvollen Pflegeöl mit sehr guten hautpflegenden Eigenschaften.

Borretschsamenöl

Borretsch eine alte, beliebte Gewürzpflanze. Nur wenige wissen, dass die Samen einen kleinen Schatz enthalten: Aus ihnen lässt sich ein klares, korngelbes Öl gewinnen. Dank seines hohen Anteils an Gamma-Linolensäure ist es empfohlen bei Hauttrockenheit, Juckreiz und Reizungen. Es entfaltet eine positive Wirkung auf die Barrierefunktion der Haut. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren vermindern den transepidermalen Wasserverlust und erhalten die Haut elastisch.

G wie Granatapfel bis J wie Jojoba

Granatapfelsamenöl

Ein Granatapfel enthält circa 700 Samen und jeder dieser kleinen Samen enthält ca. 12 – 20% gelb-rötlichen Öls. Seine Besonderheit ist der hohe Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter auch die seltene Punicinsäure. Sie wirkt antioxidativ. Granatapfelsamenöl fördert die Neubildung von Zellen und somit die Regeneration der Haut, es gilt als hervorragendes Pflegeöl für trockene, reife und beanspruchte Haut.

Inka-Nussöl

Die Inka-Nuss wächst im Quellgebiet des Amazonas der peruanischen Anden. Dort wird sie Sacha Inchi genannt, was Berg-Erdnuss bedeutet. Aus ihr gewinnt man ein leichtes, hellgelbes Öl. Es zieht gut in die Haut ein; dank seines hohen Gehalts an alpha-Linolensäure und anderen mehrfach gesättigten Fettsäuren hat es zellregenerierende und zellaktivierende Eigenschaften. Inka-Nussöl eignet sich gut für die Pflege von trockener und reifer Haut.

Jojobaöl

Die Samen des Jojobastrauchs enthalten eine fettreiche Substanz, die bereits bei Zimmertemperatur schmilzt. Es wird zwar als „Öl“ bezeichnet, ist aber chemisch betrachtet ein flüssiges Wachs. Es macht Pflegeprodukte geschmeidig und ist äußerst hautverträglich und für jeden Hauttyp geeignet. Jojobaöl trägt in einer Rezeptur dazu bei, die Haut zu glätten und ihren Feuchtigkeitshaushalt zu regulieren.

K wie Kokosnuss bis M wie Mandel

Kokosnussöl

Es wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosfrucht gewonnen und ist bei Raumtemperatur ein festes, weißliches, angenehm duftendes Pflanzenfett. Kokosnussöl zeichnet sich durch einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren aus. Auf der Haut wirkt es pflegend und feuchtigkeitsbewahrend.

Macadamianussöl

Die Zusammensetzung der Fettsäuren von Macadamianussöl ähnelt der des menschlichen Talgs. Es ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthält Vitamin E. Macadamianussöl hinterlässt einen dünnen Schutzfilm und trägt zur Glättung und Regeneration bei. Es ist gut geeignet für trockene und sensible Haut.

Mandelöl

Das feine, leichte Öl des Mandelkerns ist besonders hautfreundlich. Aufgrund seiner hohen Verträglichkeit und der guten Pflegeeigenschaften ist es eines der wichtigsten Hautöle, auch für Säuglinge und Kinder gut geeignet. Mandelöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthält Vitamin E, insbesondere in Form von alpha-Tocopherol, das als Antioxidans wirkt. Mandelöl zieht sehr gut in die Haut ein und bewahrt ihre Feuchtigkeit. Es ist ideal für die Pflege von sensibler, rauer und trockener Haut.

N wie Nachtkerze bis P wie Pfirsisch

Nachtkerzenöl

Die winzigen Samen der Nachtkerze sind nur circa 1 bis 1,5 mm groß. Aus ihnen wird ein klares hellgelbes Öl gewonnen, dessen Inhaltsstoffe beeindruckend sind. Nachtkerzenöl gehört zu den wenigen Pflanzenölen, die gamma-Linolensäure enthalten. Das macht es zu einem sehr wertvollen Öl. Ein Mangel an gamma-Linolensäure kann zu Hauttrockenheit und Juckreiz führen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren vermindern den Wasserverlust der Haut und erhalten sie elastisch. Das leicht einziehende Öl verbessert das Hautbild, vor allem bei trockener, erhöht pflegebedürftiger Haut.

Olivenöl

Der Olivenbaum ist ein immergrüner, kleinwüchsiger Baum, der über 1000 Jahre alt werden kann. Die ersten Früchte setzt er in einem Alter von etwa 10 Jahren an, weitere 2 Jahrzehnte sind notwendig, bis die Ernten voll ergiebig werden. Olivenfrüchte enthalten ca. 40 – 60% Öl, der Kern ca. 12 – 15%. Olivenöl ist gut geeignet für normale bis trockene Haut; es ist sehr hautverträglich und erzeugt ein weiches, glattes Hautgefühl. Da es einen leichten Film auf der hinterlässt, ist es ein angenehmes Massageöl.

Pfirsichkernöl

Die harte Steinwand des Pfirsichkerns schützt den zimtbraunen ovalen Samen, welcher zu 30 – 45% aus fettem Öl besteht. Die darin enthaltenen Hauptfettsäuren sind Öl- und Linolsäure, auch Palmitinsäure. Das schwach duftende, hell- bis mittelgelbe Öl wird gerne für die Pflege von trockener, reifer, schuppiger und rissiger Haut eingesetzt. Es schützt die Haut durch die Verbesserung ihrer Barrierefunktion und hält sie im natürlichen Gleichgewicht.

S für Samen

Sanddornöl

Der Sanddorn ist eine der wenigen Pflanzen, dessen Früchte sowohl im Fruchtfleisch wie auch in den Samen Öl bilden. Beide Öle enthalten viel Vitamin E. Ansonsten unterscheiden sie sich im Spektrum ihrer Fettsäuren. Auffällig beim Fruchtfleischöl ist der hohe Gehalt an der einfach ungesättigten Palmitoleinsäure. Sie ist auch ein wichtiger Bestandteil unseres Hautfettes. Das Fruchtfleischöl eignet sich daher gut für strapazierte, regenerierungsbedürftige Haut. Das aus den Samen gewonnene Öl enthält viel Linolsäure. Die mehrfach ungesättigte Fettsäure ist ein wichtiger Baustein der Hornschicht. Sanddornkernöl wird daher häufig in Pflegeprodukten für trockene oder neurodermitische Haut eingesetzt.

Sesamöl

Zum Schutz vor negativen Umwelteinflüssen trägt dieses Öl dank seiner guten antioxidativen Eigenschaften bei. Es ist gut verträglich und reich an Triglyceriden mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält Vitamin E. Sesamöl hat sich bewährt für trockene, fahle, schlecht durchblutete Haut, es unterstützt die Regeneration der Haut.

Sheabutter

In Afrika, südlich der Sahelzone, reifen die Sheanüsse an den Karitébäumen. Das Pflanzenfett aus den Sheanüssen weist einen hohen Gehalt an unverseifbaren Komponenten auf, wie Phytosterole, Triterpene und Vitamin E. Sheabutter hat erweichende und glättende Eigenschaften und wirkt rückfettend. Es ist hervorragend geeignet für trockene, rissige, neurodermitische oder unreine Haut.

Sonnenblumenöl

Aus den Sonnenblumensamen wird das dünnflüssige, leichte Sonnenblumenöl gewonnen. Sonnenblumenöl ist ein linolsäurereiches Öl mit einem relativ geringen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Außerdem enthält es Lecithin und Vitamin E. Sonnenblumenöl hat reizmildernde, pflegende und rückfettende Eigenschaften. Es ist ein hervorragendes Basisöl für normale und Mischhaut.

W wie Wildrosen und Weizen

Rosa-Mosqueta Hagebuttenkernöl

Die Blüten des chilenischen Wildrosenstrauches sind weiß oder rosa. In seinen orangefarbenen Früchten, den Hagebutten, finden sich die Samenkörner. Sie liefern das feine Öl der Rosa Mosqueta. Reich an Linolensäure, Linolsäure und Ölsäure ist es eines der wirksamsten Pflegeöle für zarte und trockene Haut. Rosa Mosquetaöl dringt besonders leicht in die Haut ein, unterstützt die natürliche Regeneration der Haut und verleiht ein samtiges Hautgefühl.

Weizenkeimöl

Reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält das Öl aus dem fettreichen Getreidekeimling einen hohen Gehalt an Vitamin E, das die Zellen vor freien Radikalen schützt. Die enthaltene Linol- und Palmitinsäure stärken die Barrierefunktion der Haut. Weizenkeimöl ist gut verträglich und geeignet für reife, trockene und schlecht durchblutete Haut.

Donnerstag, 30. November 2017