Herkunft und Botanik
Maca (Lepidium meyenii) wächst in den Hochanden Perus auf 3.500 bis 4.500 Metern über dem Meeresspiegel. Nicht jede Pflanze überlebt dort: karge Böden, intensive Höhensonne, Frost in der Nacht, Hitze am Tag. Maca überlebt nicht nur – sie gedeiht. Und genau diese außergewöhnliche Widerstandskraft macht sie so besonders.
Die Maca-Pflanze ist ein zweijähriges bis mehrjähriges Kreuzblütengewächs, ein robustes Kraut, verwandt mit Kresse. Sie bildet eine niedrige, bodennahe Rosette aus gefiederten, leicht behaarten Blättern, die sich flach ausbreiten und so Wärme speichern sowie Wasser sparen – eine Anpassung an Kälte, starke UV-Strahlung und kargen Boden. Aus der Mitte der Rosette wachsen kleine, unauffällige weiße Blüten in traubenartigen Blütenständen mit der für Kreuzblütengewächse typischen kreuzförmigen Anordnung der vier Blütenblätter. Das eigentliche Speicherorgan der Pflanze ist die Wurzel: eine knollenartige, rübenförmige Struktur, die je nach Sorte gelb, rot oder violett-schwarz gefärbt sein kann und nach der Ernte oft monatelang getrocknet wird.
Der Beiname "Peru-Ginseng" kommt nicht von ungefähr: Maca gilt seit Jahrtausenden als Kraftpflanze – und die Wissenschaft gibt dieser Einschätzung heute recht.
5.000 Jahre Kulturgeschichte
Inkakrieger stärkten sich vor jedem Kampf mit Maca – das berichten historische Quellen. Die gehaltvolle Wurzel sollte ihnen Kraft geben und ihre Ausdauer erhöhen. Für indigene Völker in Südamerika ist die Pflanze auch heute noch Heil- und Grundnahrungsmittel. Der Nährwert ihrer Wurzelknolle ist hoch, vergleichbar mit dem von Mais, Reis und Weizen.
Kommt sie in der Küche zum Einsatz, wird die frische Wurzel etwa in Salzwasser gekocht. Aus getrockneten Knollen entsteht ein süßer Brei. Südamerikaner nennen ihn „mazamorra“. Die grünen Blätter schmecken intensiv nach Kresse und sind als Salat genießbar. Die Pflanze gilt auch auf der ganzen Welt als Superfood. Im Handel sind Maca Pulver und Kapseln erhältlich, oft mit Zusatz von Vitamin C. Pulver und Wurzel schmecken süßlich und haben ein mildes Malzaroma. Maca eignet sich als Zugabe zu Smoothies, Nussmilch, Desserts und Müsli und soll vitalisierend wirken.
Inhaltsstoffe: Was die Maca-Wurzel so besonders macht
Neu entdeckt: die kosmetische Wirkung
Inhaltlich punktet vor allem die Wurzel mit einem breiten Nährstoffprofil. Die Wurzelknollen enthalten Kohlenhydrate, Proteine und Lipide. Auch Ballaststoffe und Calcium gehören zu den Inhaltsstoffen, ebenso wie Kalium, Magnesium und Eisen.
Charakteristisch sind außerdem sekundäre Pflanzenstoffe, die nur in Maca vorkommen – sogenannte Macaene und Macamide, fettsäureähnliche Verbindungen, denen ein Großteil der pflanzenspezifischen Wirkungen zugeschrieben wird. Hinzu kommen Glucosinolate, die für den leicht scharfen, erdigen Geschmack verantwortlich sind, sowie Sterole und Polyphenole. Je nach Wurzelfarbe (gelb, rot, schwarz) unterscheidet sich die genaue Zusammensetzung leicht, was auch unterschiedliche geschmackliche Nuancen erklärt.
Kosmetisch interessant ist vor allem das pflanzliche Eiweiß.
„Das traditionelle Wissen über die vitalisierenden Eigenschaften der Maca-Wurzel bildet die Grundlage für ihre moderne kosmetische Nutzung – Weleda schlägt hier die Brücke zwischen Naturweisheit und Wissenschaft.“
Maca-Peptide für die Hautpflege
Weleda verwendet die Maca-Peptide, die durch einen enzymatisch-fermentativen Prozess aus den Eiweißen der Wurzelknolle gewonnen werden. Deren Kraft und Besonderheit liegt in ihrem natürlichen Ursprung. Als neuartiger Kosmetikbestandteil erschließen sie das volle Regenerationspotenzial der Maca-Wurzel. Eine vitalisierende Zubereitung für die Haut als größtes Sinnesorgan entsteht. Die Maca-Peptide fördern die Zellerneuerung und die hauteigenen Regernationsprozesse, außerdem verbessern sie die Hautelastizität und mindern die sichtbaren Zeichen der Hautalterung.
Exosomes Peptides Technology
In einigen Weleda Produkten wie zum Beispiel in den hochwirksamen Exo Boost Tuchmasken werden Maca Peptide mit Hilfe von Exosomen direkt in die Hautzellen transportiert. Hier kannst du nachlesen, wie Weleda diese komplexe Technologie mit natürlichen Mitteln für die Haut entwickelt hat.
Maca-Peptide in der Weleda Youth Power Pflege
In der neuen Youth Power Serie bilden Maca-Peptide einen der drei Wirkstoffe der 3-fach Protect & Lift Formel – neben Granatapfelsamenöl und Astaxanthin. Ihre Aufgabe in der Formel: Straffung und Anti-Falten-Wirkung durch gezielte Aktivierung der Zellerneuerung.
Zusammen entfalten die drei Wirkstoffe den Slow Aging Ansatz von Weleda: kein Kaschieren, keine oberflächliche Wirkung – sondern sichtbare Ergebnisse, die an der Wurzel der Hautalterung ansetzen.
Slow-Aging Gesichtspflege
7 Youth Power Produkte für deine Routine
Fazit
Von den Hochanden Perus in die Weleda Forschungslabore in der Schweiz: Die Maca-Wurzel hat einen langen Weg hinter sich. Was einst Inkakrieger stärkte und Andenvölker ernährte, trägt heute durch präzise Biotechnologie zur Hauterneuerung bei. Maca-Peptide sind der Beweis, dass Naturkosmetik nicht zwischen Tradition und Wissenschaft wählen muss – sie vereint beides. In der Youth Power Serie entfalten sie ihre volle Kraft, gemeinsam mit Granatapfelöl und Astaxanthin, für Slow Aging, das sichtbar wirkt.
Dieser Text wurde KI-unterstützt bearbeitet.
Maca-Peptide sind kurzkettige Proteinfragmente, die durch enzymatische Fermentation aus der Maca-Wurzel gewonnen werden. Sie aktivieren die hauteigene Zellerneuerung, verbessern die Elastizität und mindern sichtbare Zeichen der Hautalterung.
Maca-Pulver ist ein getrocknetes Lebensmittel aus der ganzen Wurzel – es enthält alle Nährstoffe, aber in unveränderter Form. Maca-Peptide dagegen werden durch einen enzymatisch-fermentativen Prozess gezielt aus den Proteinen der Wurzel isoliert. Dieser Schritt macht sie biologisch verfügbar für die Haut und erschließt ihre kosmetische Wirkung erst vollständig.
Maca-Peptide eignen sich besonders für reife Haut, die an Festigkeit verloren hat. Ihre regenerativen Eigenschaften machen sie zu einem zentralen Bestandteil von Anti-Aging-Formulierungen.
Maca-Peptide sind pflanzlichen Ursprungs und werden ohne synthetische Zusätze gewonnen. Weleda setzt auf den enzymatisch-fermentativen Prozess, um das volle Wirkpotenzial der Wurzel natürlich zu erschließen – ohne Kompromisse bei der Wirksamkeit.
Weleda bezieht die Maca-Wurzeln aus kontrolliert biologischem Anbau in den peruanischen Anden. Der traditionelle Anbau in den Hochlagen sichert die hohe Wirkstoffdichte, die die Pflanze unter Extrembedingungen entwickelt.














