Hirse

Theresienfeld, Österreich

Hirse – Nahrung für die Haare

Bio-Hirse

Bio-Hirse braucht viel Sonne. Und Menschen, die sich gut um das nahrhafte Getreide kümmern. So war es sogar die österreichische Kaiserin Maria Theresia, die zur guten Versorgung der Weleda Hirse-Anbaufläche südlich von Wien beitrug.

Das Nahrhafte an Hirse

Hirse gehört zur Familie der Süßgräser und bevorzugt als Sonnen-Licht-Pflanze stabiles, trockenes Klima. Die einjährige Pflanze braucht sandige, mineralstoffhaltige Böden, die sie kräftig durchwurzelt und belebt. Hirse stammt vom Begriff „Hirsa“ und das bedeutet so viel wie „Nahrhaftigkeit, Nährung und Sättigung“. In der Haarpflege dienen diese nährenden Merkmale als Vorbild und nicht umsonst eigenen sich auch die strukturierenden und umhüllenden Eigenschaften als Vorbild für die Wirkung des Hirse Pflege-Shampoos.

Ein kluges Bewässerungssystem dank der Kaiserin

Kornberger Mittelfrühe heißt die Hirsesorte, die in Österreich in Bioqualität für Weleda angebaut wird. Die 30 Hektar große Anbaufläche liegt im Ort Theresienfeld, eine Stunde Fahrtzeit südlich von Wien.

 

Dort, wo die meisten Regenwolken weiterziehen in Richtung Bucklige Welt und Burgenland, viele Gewitter einen Umweg machen und die Sommersonne oft wochenlang brennt. Doch unsere Hirse verträgt das. Und seit Maria Theresia gibt es ein Bewässerungssystem. Denn Österreichs Herrscherin ließ 1765 diesen Ort gründen, baute für 69 angesiedelte Tiroler Bergbauern sogenannte Urhäuser, ordnete ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem an und aus einer Steppe wurde fruchtbares Ackerland. Ohne dieses System, das auch heute noch Wassermengen und Entnahme-Uhrzeiten streng regelt, stünden zweieinhalb Jahrhunderte später ganz sicher keine üppigen Getreidefelder in der kargen Ebene.

Bio-Anbau in Österreich

Die Hirse-Anbauflächen werden mit viel Erfahrung, Wissen, Leidenschaft und nach biologischen Grundlagen bewirtschaftet: „Alles andere als Bioanbau ist Raubbau für die Böden. Für die Hirse bereite ich ganz eine mollige Erde vor, mit viel Kraft durch natürlichen Stickstoff“, erklärt Josef Reichel, Seniorbauer. Demnach wachsen zum Beispiel Winterwicken von September bis Mai auf der Fläche. So ist der Boden im Frühjahr bereit für die nächste Hirsegeneration. Die kleinen Körner wachsen und reifen in nur 100 Tagen. Durch den Mangel an Feuchtigkeit nutzt die Hirse ihren Kieselsäuregehalt in den Schalen, die das Korn schützend umgeben: Sie verhindern das Austrocknen, ohne es hermetisch abzuschließen.

Inhaltsstoff

Auszug aus Hirsesamen

Panicum Miliaceum (Millet) Seed Extract

Die beigefarbenen Hirsesamen enthalten mineralische Komponenten wie auch verschiedene ungesättigte Fettsäureester.
Gemäss der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis hat die Hirse eine strukturierende und erhaltende Wirkung , Ölauszüge wirken feuchtigkeitsbewahrend.