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Stillen? Ihr Körper bereitet sich vor

Stillen ist die natürliche Nahrung für Babys. Doch es gibt auch viele Fragen und Unsicherheiten rund um das Thema Stillen. Gerade Themen in Bezug auf die Vorbereitung für das Stillen sind jetzt relevant für Sie.

Nach der Geburt können Sie endlich Ihr Baby in den Armen halten. Stillen ist die natürlichste Art, das Baby zu nähren und einen liebevollen Hautkontakt herzustellen. Christina Hinderlich, Leiterin des Fachbereichs Hebammen bei Weleda, gibt Auskunft übers Stillen. Die Muttermilch nährt nicht nur Ihr Baby, sondern trägt auch zu einer besonderen Bindung bei. Falls Sie nicht stillen können oder möchten, gibt es ebenfalls Alternativen.

Brustgröße und erster Milchaustritt

Der Zeitpunkt des ersten Milchaustritts- und flusses ist unterschiedlich: Vereinzelt tritt bereits ab etwa der 10. Schwangerschaftswoche etwas Milch aus, bei vielen aber auch erst kurz vor oder nach der Geburt. Keine Sorge: Dies sagt nichts über das spätere Stillen aus. Ebenso wenig ist die Größe der Brüste für das Stillen entscheidend. Ihre Brust verändert sich auf natürlicher Weise während der Schwangerschaft. Sie kann daher zwischenzeitlich spannen und größer werden. Gut ist es, wenn Sie einen gut sitzenden BH tragen. Es spielt keine Rolle, ob mit oder ohne Bügel, aus Spitze oder Baumwolle. Bedeutsam ist ein guter Halt, um das Brustgewebe zu stützen und Rückenschmerzen zu verhindern. Breite Träger sind bei einer großen Brust unerlässlich. Diese sorgen auch dafür, dass das Körbchen gut sitzt und kein Brustgewebe abgeklemmt wird. Das Brustband trägt fast 80% des Brustgewichtes. Auch hier ist darauf zu achten, dass die Seiten- und Rückenteile breit sind und zudem aus qualitativ hochwertigem, elastischem Material bestehen.

Brustmassage als Vorbereitung auf das Stillen

Eine Brustmassage ist eine sehr schöne Vorbereitung auf das Stillen. Einige Wochen vor der Geburt und in der Stillzeit unterstützt die Brustmassage die Entspannung der Brust. Die Massage fördert die Durchblutung und erwärmt die Brust. Verwenden Sie hierfür das Brust-Massageöl: Die enthaltenen ätherischen Öle aus Fenchel, Lavendel und Majoran werden in der Stillzeit traditionell  zur Milchbildung angewandt. Ein schöner Nebeneffekt: Sie berühren einmal am Tag ganz bewusst Ihre Brust und bekommen kleine Veränderungen gleich mit. Vertrauen sie darauf, dass Ihr Körper alles von alleine macht und ausreichend Milch gebildet wird. Weitere Vorbereitungsmaßnahmen wie zum Beispiel das Abreiben der Brust mit trockenen Waschlappen, gerbenden Tees oder auch das Einreiben mit bestimmten Cremes sind nicht empfehlenswert. Denn dabei können die Zellen geschädigt werden und das Gegenteil passiert: Wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillbeginn. Verzichten Sie daher darauf und sparen Sie auch bei einer Massage die Brustwarzen aus.

Stillen bei Hohl- oder Schlupfwarzen

Bei Hohl- oder Schlupfwarzen ist der Austausch mit einer Hebamme oder einer Stillberaterin im Vorfeld sinnvoll. Keine Sorge: Auch wenn die Brustwarzen nicht hervorstehen, können Sie Ihr Baby in der Regel stillen. Bei dieser Form der Brustwarzen ist ein richtiges Anlegen des Babys umso wichtiger. Mittlerweise gibt es auch einige Hilfsmittel, wie zum Beispiel Brustwarzenformer, die das anfängliche Stillen unterstützen können. Wer sich gut informiert, fühlt sich sicher. Und das ist eine gute Voraussetzung, damit das Stillen gut klappt.

Das richtige Anlegen des Babys

Übrigens: Auch ohne besondere Warzenformen ist das richtige Anlegen des Babys wichtig. Viele Babys wissen instinktiv, wie das Trinken von der Brust funktioniert. Aber ein Blick der Hebamme oder des Fachpersonals auf der Wochenbettstation kann Ihnen Sicherheit geben, dass das Baby gut an der Brust angelegt ist. Man könnte auch sagen, es sollte „angedockt“ sein. Nuckelt das Baby viel oder hat es die Brustwarze immer mal wieder nur halb im Mund, kann es schnell zu wunden Brustwarzen kommen. Es kann ein paar Wochen dauern, bis alles entspannt funktioniert. Geben Sie sich Zeit und haben Sie Geduld mit sich und dem Baby. Sie können zum Beispiel auch eine Stillgruppe besuchen, auch schon jetzt in der Schwangerschaft. Dort treffen Sie andere stillende Mütter, Sie können sich in Ruhe austauschen, viele Fragen klären und sich gegenseitig unterstützen.

Familie und Beruf –Stillen und Arbeiten?

Familie und Beruf, Stillen und Arbeiten – Frauen haben heutzutage so viele Möglichkeiten und Herausforderungen gleichzeitig zu meistern. Vor allem, wenn das Baby noch klein ist. Durch den liebevollen Hautkontakt wächst die Bindung zwischen Mutter und Kind weiter und viele Frauen wollen nicht darauf verzichten, auch wenn die Arbeit ruft. Christina Hinderlich gibt Tipps für die Organisation, wenn es darum geht, Stillen und Arbeiten gleichzeitig zu meistern.

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