Wundsein im Windelbereich

Babyhaut ist etwa fünfmal dünner als Erwachsenenhaut und hat anfänglich noch keine ausreichende Hornschicht, die vor äußeren Einflüssen schützt. Häufiges Windelwechseln, Trockenhalten und eine sorgfältige Pflege des Windelbereiches beugen dem Wundsein des zarten Kinderpopos vor. Dennoch kommt es hin und wieder zu Rötungen und Entzündungen, manchmal sogar zu kleinen offenen Hautstellen. Denn Wärme in Kombination mit Feuchtigkeit im Windelbereich kann zarte Babyhaut leicht reizen, das Wachstum von Keimen und das Entstehen von Hautentzündungen begünstigen. Auch schärfere Stuhlgänge (z. B. nach Obstgenuss oder bei Durchfallerkrankungen) können empfindliche Babyhaut irritieren.

Calendula Wundsalbe

Calendula Wundsalbe

Zur Behandlung von Schürf- oder Schnittwunden
Pflichtangaben
Calendula Wundsalbe
Wirkstoff:

Calendula officinalis 2a Urtinktur


Warnhinweis:

Enthält Sesamöl, Wollwachs, Butylhydroxytoluol – bitte Packungsbeilage beachten.


Anwendungsgebiete:

Gemäß der anthroposophischen Menschen- und Naturerkenntnis. Dazu gehört: Behandlung von Wunden und oberflächennahen Entzündungen, auch bei verzögerter Wundheilung und Neigung zu Vereiterung.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


Weleda AG, Schwäbisch Gmünd

Tipp: Vorbeugen und Pflegen mit Calendula Babycreme

Zur Vorbeugung von Wundsein im Windelbereich können Sie Weleda Calendula Pflegecreme Körper & Gesicht (ohne Zink) auf die zarte Babyhaut auftragen. Zur Pflege bei bestehenden leichten Rötungen eignet sich Weleda Calendula Wundschutzcreme ideal: Ausgewählte Natursubstanzen wie reines Bienenwachs, hautverwandtes Wollwachs und Zinkoxid schützen die Haut zuverlässig vor Nässe. Calendula wirkt hautberuhigend, wertvolles Mandel- und Sesamöl pflegt sanft und fördert die Hautregeneration.

Heilpflanzen-Info

Calendula (Ringelblume)

Die Ringelblume ist seit Jahrhunderten für ihre wundheilungsfördernde und antientzündliche Wirkung bekannt. Bereits im 12. Jahrhundert wurde sie von Hildegard von Bingen geschätzt und in der Klostermedizin eingesetzt. Heute sind ihre vielfältigen Inhaltsstoffe, wie z. B. Flavonoide oder Carotinoide, bestens untersucht. Ihnen verdankt sie ihre entzündungshemmende und hautregenerierende Wirkung.

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