Zurück zum Schwangerschaftskalender | 25. Woche

Mein Bauch – meine Grenze

Ihr wachsender Bauch ist wunderschön. Genießen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Mitmenschen, in Ihnen wächst schließlich ein Wunder. Doch was ist, wenn Ihnen das zu viel wird oder Sie nicht möchten, dass Mitmenschen Ihren Bauch berühren?

Ein Bauch zum Anfassen?

Eigentlich ist es schön, wenn Mitmenschen Sie jetzt besonders behandeln. Vielleicht will man Ihnen beim Tragen helfen, man fragt oft, wie es Ihnen geht oder will mit dem Baby im Bauch sprechen. Freuen Sie sich über das Interesse. Wenn Ihr Bauch weiter wächst und immer grösser wird, werden aber vielleicht sogar Menschen auf Sie zukommen, die ungefragt Ihren Bauch berühren. Wahrscheinlich werden darunter Menschen sein, bei denen Ihnen das nichts aus macht und sie es gerne haben. Vielleicht mögen Sie dann auch gemeinsam schauen, ob das Baby sich regt und versuchen, gemeinsam die Hände auf den Bauch zu legen. Doch es kann auch schnell zu viel werden oder es passt Ihnen nicht, wenn fremde Menschen Ihnen zu nah kommen. Nicht jeder kann spontan mit solch einer Situation umgehen. Daher kann es hilfreich sein, wenn Sie sich schon einmal ein paar Worte zu Recht legen, die Sie in solch einer Situation sagen könnten. Das gibt Ihnen Sicherheit.

Grenzen setzen

Grenzen setzen zu können, ist ganz wichtig. Wenn Ihnen nicht nach Körperkontakt ist oder wenn es Menschen gibt, die Ihnen nicht nahe stehen und diese Ihren Bauch anfassen wollen – seien Sie sich bewusst: „Es ist mein Bauch!“ Grenzen setzen kann man bestimmt und zugleich freundlich. Seien Sie ehrlich und direkt. Sagen Sie freundlich, dass Sie nicht wollen, dass man Ihnen zu nahe kommt. Egal, um welchen Menschen es sich handelt: Niemand hat das Recht, Sie gegen Ihren Willen zu berühren. Ihr Gegenüber kann dann auf verschiedene Weise reagieren. Die meisten entschuldigen sich. Es ist aber auch möglich, dass sich Ihr Gegenüber damit vor den Kopf gestoßen fühlt oder beleidigt reagiert.

Grenzen für das Baby

Oftmals ist das ungewollte Anfassen des schwangeren Bauches eine Grenzüberschreitung, bei der Sie lernen können, bestimmt Grenzen aufzuzeigen und zu setzten. Denn sobald das Baby da ist, wird es Menschen geben, die ungefragt das Tragetuch an die Seite schieben, um das Baby besser sehen und anfassen zu können. Menschen werden ihren Kopf in den Kinderwagen stecken, um Ihr Baby zu begrüßen, oder sie werden es auf Ihrem Arm einfach streicheln oder möchten es direkt am liebsten selber tragen. Eigentlich ist dies nie böse gemeint – die Menschen sind sich oftmals nicht bewusst, dass sie eine Grenze überschreiten. Aber auch hier werden Sie als Eltern schnell damit konfrontiert und werden lernen, die Grenze für Ihr Baby zu schützen und zu wahren.

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Was möchte ich in Zukunft?

Noch haben Sie Zeit, um sich in Ruhe zu überlegen, wie nah oder weit Sie Ihre Grenzen ziehen möchten. Schauen Sie sich schon jetzt ein wenig um und werden sich darüber bewusst, wie fremde Menschen auf junge Eltern mit Kindern zugehen. Welchen Umgang möchten Sie mit den Mitmenschen und dem Baby, wie nahe ist angenehm und wo wollen Sie eine Grenze ziehen? Wenn Ihr Baby erst einmal da ist, kann es sein, dass sie wieder etwas anderes empfinden werden oder die Grenzen anders setzen werden. Bleiben Sie Ihrem eigenen Gefühl treu, dann handeln Sie immer so, dass es für Sie stimmt.

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