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Pressekontakt

Unsere Ansprechpartner für Pressevertreter

PR Unternehmen

Tobias Jakob

PR Naturkosmetik

Susi Teichmann

PR Arzneimittel und Mutter & Kind

Claudia Schiller 

Ziele für die Zukunft
Weleda will die neuen Freiräume dazu nutzen, um vor allem auf folgenden Gebieten in die Offensive zu gehen.

 

- Ausbau der Internationalisierung
Weleda ist seit vielen Jahren in Wachstumsmärkten präsent. Deutschland ist eine tragende Säule des Weleda Geschäfts und weiterhin ein Wachstumsmarkt. Um Potenziale in weiteren Märkten, wie zum Beispiel Brasilien und den USA, zu entwickeln, braucht es neue Ansätze und erhebliche Investitionen. Die Markenstrategie für die weitere Marktentwicklung steht. Änderungen werden schon im kommenden Jahr sichtbar sein.

 

- Konsequente Weiterentwicklung der Nachhaltigkeit
Weleda ist beim Thema Nachhaltigkeit Pionier und Leuchtturm. Diesen Spitzenplatz wird das Unternehmen ausbauen und weiterhin als einzigartiges Beispiel vorangehen. Das Unternehmen hat das Nachhaltigkeitskonzept um die Themen Kultur und Leadership erweitert. Das Konzept soll konsequent auf die gesamte Wertschöpfungskette ausgerichtet werden.

 

- Investition in neue Produkte
Im Jahr 2016 wird Weleda die Geschäftsleitung um ein für Forschung und Entwicklung zuständiges Mitglied erweitern. Um die Innovationskraft zu stärken, sollen dort alle Bereiche, die mit Neuentwicklungen zu tun haben, gebündelt werden. In der Naturkosmetik kommt das Wachstum zu mehr als 80 Prozent von neuen Produkten.

 

- Umsetzung einer neuen Pharmastrategie
Künftig steht die Erschließung der wirtschaftlich relevanten Arzneimittelmärkte mit einem kleinen internationalen Sortiment im Vordergrund. Ziel ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Sparte zu stärken und die Existenz damit langfristig zu sichern. Durch Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen die Voraussetzungen für den Marktzugang in allen relevanten Ländern geschaffen werden. Im weiteren Fokus stehen die Potentiale der Anthroposophischen Medizin. Weleda wird zu deren Entfaltung mit Forschungsaktivitäten sowie bedarfsgerechten Arzneimittelsortimenten und effizienten Versorgungsstrukturen einen wesentlichen Beitrag leisten.

 

Das Geschäftsjahr 2015

Der Nettoumsatz ist um 6,9 Prozent von 364,3 Mio. Euro auf 389,5 Mio. Euro gewachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 32,9 Mio. Euro und 8,5 Prozent vom Umsatz unter dem Vorjahr (35,1 Mio. Euro; 9,6 Prozent vom Umsatz). Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung von 9,1 Mio. Euro um 23,0 Mio. Euro verringert und damit in ein Nettofinanzguthaben von 14,0 Mio. Euro zum Bilanzstichtag überführt werden. Damit konnte die Widerstandskraft des Unternehmens weiter verbessert werden. Die in den letzten Jahren geschaffene solide Basis ermöglicht es Weleda, die Zukunft im Sinne des Unternehmensauftrags auch in den nächsten Jahren aktiv zu gestalten.

 

Naturkosmetik
Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag das weltweite Umsatzwachstum mit insgesamt 8,3 Prozent über dem Vorjahr (2014 Umsatzzuwachs von 7,5 Prozent) und erreichte 275,0 Mio. Euro. Die Einführung der Mandel-Pflegelinie sowie der Eau Naturelle Duftserie Jardin de Vie trugen wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei. In der D-A-CH-Region konnte ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent erzielt werden.

 

Arzneimittel
Die weltweiten Umsätze im Geschäftsfeld Arzneimittel entwickelten sich positiv und erhöhten sich im Jahr 2015 um 3,8 Prozent (Vorjahr: 9,9 Prozent) auf 114,5 Mio. Euro. In der D-A-CH-Region, die rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftete, konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht werden.

 

Ausblick Geschäftsjahr 2016
Die mittel- und langfristigen Initiativen haben Vorrang vor kurzfristigen Wachstumsoptionen. Aufgrund der aktuellen Marktlage, der geplanten Neuentwicklungen und der Marktpräsenz der Marke sieht Weleda weiterhin gute Wachstumschancen für die Naturkosmetik. Für die Arzneimittel ist durch den Wegfall des Iscador-Umsatzes in der Schweiz und vor allem in Deutschland ein Umsatzrückgang wahrscheinlich. Vor diesem Hintergrund wird von Weleda ein leichtes Gesamt-Umsatzwachstum gegenüber 2015 bei einem stabilen Gruppen-Betriebsergebnis erwartet.

 

 

 

 

 

 

Der Swiss Ethics Award wurde an der Schweizer Unternehmertagung vom 20. April im Kultur- und Kongresszentrum Luzern verliehen. Mit dem Award werden herausragende ethische Leistungen von Organisationen und Unternehmen ausgezeichnet, die in besonderer Weise Verantwortung übernehmen und sich für eine nachhaltige Unternehmensführung engagieren.

„Der Grund für den Preis liegt darin, dass Weleda sich auf dem Hintergrund ihrer langjährigen ganzheitlichen unternehmerischen Leistung an eine neue Herausforderung gewagt hat, die es nach Ansicht der Jury wirklich in sich hat“ sagte Stephan Baer in seiner Laudatio. „Als erstes und bisher einziges Schweizer Unternehmen hat sich Weleda im Jahr 2010 auf den Weg der Umsetzung der sozialen und ökologischen Kriterien des UEBT-Standards begeben, und zwar für die Beschaffung sämtlicher Rohstoffe.“

 

Mitglied der UEBT (Union of Ethical Biotrade)

Weleda verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, der sieben zentrale Handlungsfelder zugrunde liegen. Ein grosses Anliegen sind dabei die Stärkung des fairen Handels und der Erhalt der Biodiversität bei der Rohstoffbeschaffung. Mit der Mitgliedschaft bei der Union of Ethical Biotrade (UEBT) und der Umsetzung der komplexen UEBT-Standards hat das Unternehmen einen wichtigen Schritt zur Erreichung dieser Ziele gemacht. Weleda ist derzeit das einzige Unternehmen, das die kompletten Rohstofflieferketten unter diesen Standard stellt. „Wir sind stolz auf diese Anerkennung. Diese Auszeichnung ist das Resultat eines konsequenten Weges und des unermüdlichen Einsatzes vieler Weleda-Mitarbeiter“, sagte Michael Brenner, Mitglied der Geschäftsleitung der Weleda Gruppe.

 

Pionierin der Nachhaltigkeit

Weleda wurde 1921 von Rudolf Steiner gegründet, um sich ganz „in den Dienst des Menschen und der Welt als Gesamtes“ zu stellen. Der Leitspruch des Unternehmens lautet „Im Einklang mit Mensch und Natur“. Zuletzt hatte Weleda im Oktober 2013 in der Kategorie Sustainability Leadership den Sustainability Beauty Award von Organic Monitor erhalten. Die Jury anerkannte die Vorbildfunktion von Weleda beim nachhaltigen Handeln und hob besonders das auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensmodell hervor.  

Umsätze wachsen bei Arzneimitteln und Naturkosmetik

Der konsolidierte, provisorische Umsatz der Weleda Gruppe beläuft sich auf 389 Mio. Euro (Vorjahr 364 Mio. Euro). Dies ist ein Anstieg von 25 Mio. Euro (+ 7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Wechselkurs bereinigt beträgt das Umsatzwachstum 5 Prozent.

In absoluten Zahlen leisteten die Märkte Deutschland und Frankreich den Hauptbeitrag zum Umsatzzuwachs. Relativ wuchsen Russland und die südamerikanischen Märkte am stärksten. Der Umsatz mit Arzneimitteln konnte trotz des Wegfalls des Krebsmittels Iscador in der Schweiz um 4 Prozent auf 114 Mio. Euro gesteigert werden. Bei den Naturkosmetika erhöhte sich der Umsatz um 8 Prozent auf 275 Mio. Euro. Getragen wurde das Wachstum von Innovationen bei der Naturkosmetik und der Intensivierung des Marketings für frei verkäufliche Arzneimittel (OTC).

 

Zufriedenstellendes Ergebnis

Als Unternehmen mit Zentrale und einem Herstellstandort in der Schweiz hat der verteuerte Schweizer Franken das Betriebsergebnis belastet. Auch konnten Preissteigerungen bei den Biorohstoffen nicht ganz im Markt weitergegeben werden. Trotzdem erwartet Weleda ein konsolidiertes Nettoergebnis, das voraussichtlich leicht über Vorjahr liegt.

Ein wichtiges Ziel konnte mit dem vollständigen Abbau der Nettoverschuldung erreicht werden; Finanzverbindlichkeiten von 39 Mio. Euro standen zum Jahresende Guthaben von 53 Mio. Euro gegenüber.

 

Weiteres Wachstum erwartet

Wegen der gesunden finanziellen Basis und dem gleichzeitig stabilen Wachstum in den wichtigsten Märkten sieht Weleda die Zukunft zuversichtlich. Ein besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf die nachhaltige Sicherung der Beschaffung von Biorohstoffen in der erforderlichen Qualität.

Für 2016 wird eine Umsatzmarke von 400 Mio. Euro bei einem stabilen Ergebnis angepeilt. 

Jährlich nimmt die Beliebtheit und mit ihr die Zahl der Läufer beim inzwischen siebten B2RUN in Karlsruhe zu. 7200 Läuferinnen und Läufer sowie zahlreiche Fans genossen die Atmosphäre eines einmaligen sportlichen Großereignisses.

Nach sechs Kilometern durch den Karlsruher Hardtwald sorgte der Zieleinlauf in das Karlsruher Wildparkstadion für die erwarteten Gänsehautmomente und unvergesslichen Erlebnisse. Weleda ging mit über 180 Läuferinnen und Läufern aus Schwäbisch Gmünd (D), Arlesheim (CH) und Huningue (F) an den Start. Um Punkt 19.30 Uhr setzt sich die Schlange der Teilnehmer in Bewegung und endete nach sechs Kilometern auf dem heiligen Rasen des KSC.

Weleda fitteste Firma

„Im Vordergrund stand für uns der Spaß an einem unvergesslichen Teamerlebnis“, sagte Pascal Faivre, mit 20 Minuten und 15 Sekunden schnellster Läufer des Weleda Teams. Aber auch das Gesamtergebnisse konnte sich sehen lassen: Zum dritten Mal in Folge nach 2013 und 2014 ging Weleda als „Fitteste Firma“ durchs Ziel. Die Auszeichnung würdigt sowohl die sportliche Fitness der Weleda Mitarbeitenden als auch die gemeinsame Leistung des Teams. Bei der anschließenden After-Run-Party feierten tausende Läufer und Fans im Stadion bei Musik und Getränken ausgelassen bis weit in die Nacht hinein.

Schnellstes Frauen-Team

Auch in der Kategorie der weiblichen Laufteams konnte Weleda einen Preis abräumen: Das schweizerisch-deutsche Team der Weleda Läuferinnen Petra Thüring, Ulrike Zimmermann, Jasmin Keller, Theresa Kerßens und Irina Zimmermann lief als schnellstes Frauenteam ins Wildparkstadion ein.

Fit mit Massagen und Duschen

Auf große Begeisterung und zahlreichen Zuspruch stieß nach dem Lauf das Weleda Massagezelt. Professionelle Masseurinnen aus Schwäbisch Gmünd boten wohltuende und entspannende Massagen mit Weleda Körperölen an. Dazu passend verteilte Weleda mehrere tausend Proben des neuen Weleda Arnika Sport-Duschgels – wie gemacht für den Frischekick nach dem schweißtreibenden Lauf!

Geschäftsjahr 2014

Der Nettoumsatz ist um 8,2 Prozent von 336,7 Mio. Euro auf 364,3 Mio. Euro gewachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 35,1 Mio. Euro und 9,6 Prozent vom Umsatz leicht über dem Vorjahr (34,0 Mio. Euro; 10,1 Prozent vom Umsatz). Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung von 49,0 Mio. Euro um 39,9 Mio. Euro (minus 81,5 Prozent) auf 9,1 Mio. Euro zum Bilanzstichtag verringert werden. Beigetragen haben dazu das Umsatzwachstum und eine weiterhin konsequente Kostendisziplin. Weleda verbessert somit ihre Widerstandskraft in einem wettbewerbsintensiven Umfeld.

 

Ausblick Geschäftsjahr 2015

Aufgrund der aktuellen Marktlage, der geplanten Innovationen und der Marktpräsenz von Weleda sieht das Unternehmen gute Wachstumschancen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Märkten Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Japan, Brasilien und Russland. Trotz des Wegfalls von Iscador in einigen Märkten ist die Umsatzerwartung im Bereich Arzneimittel stabil. Weleda strebt 2015 ein Gesamt-Umsatzwachstum von rund 3 Prozent gegenüber 2014 bei einem stabilen Betriebsergebnisan.

 

Naturkosmetik

Im Geschäftsfeld Naturkosmetik lag das weltweite Umsatzwachstum mit insgesamt 7,5 Prozent über dem Vorjahr (2013: Umsatzzuwachs von 4,2 Prozent) und erreichte 254,0 Mio. Euro. In der Region D-A-CH konnte ein Umsatzwachstum von 8,5 Prozent erzielt werden. Die Einführung der Nachtkerze-Pflegelinie sowie der Männerdusche trug wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei.

 

Arzneimittel

Die weltweiten Umsätze im Geschäftsfeld Arzneimittel entwickelten sich positiv und erhöhten sich im Jahr 2014 um 9,9 Prozent (Vorjahr: 5,0 Prozent) auf 110,3 Mio. Euro. In der D-A-CH Region, die rund die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftete, blieb der Umsatz jedoch auf Vorjahresniveau. Dies ist vor allem auf die ausgebliebene Erkältungssaison zu Beginn des Jahres 2014 zurückzuführen. In der Region Westeuropa stieg der Umsatz deutlich um 32,6 Prozent, hauptsächlich durch Umsatzsteigerungen im französischen Markt.

 

Nachhaltigkeit

Weleda sieht das Thema Nachhaltigkeit als wichtige strategische Bedingung für ihr unternehmerisches Handeln. Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele sowie strategische Überlegungen zur künftigen Ausrichtung haben das Jahr 2014 geprägt. Beispielsweise konnte der Bioanteil der pflanzlichen Rohstoffe von 78 auf 83 Prozent gesteigert werden. Als zusätzliches Handlungsfeld wurde das Thema Therapievielfalt aufgenommen. Weleda fördert medizinische Therapievielfalt, indem sie wesentlich dazu beiträgt, die Anthroposophische Medizin als Eckpfeiler der komplementären Medizin zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Für Führungskräfte sind Nachhaltigkeitsziele nun Bestandteil ihrer Vereinbarungen.

Durch die Stärkung der ökonomischen Widerstandskraft des Unternehmens steht Weleda nun in allen drei Feldern der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – auf gesunden Füssen. 

 

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens defacto Research unter 3.000 Teilnehmern. Dazu wurden insgesamt 50 Einzelmarken aus dem Bereich Fast Moving Consumer Goods (FMCG) und Handel ausgewählt und jeweils von ihren Verwendern auf ihr Engagement via „Sustainability Engagement Index“ (SEI)1 bewertet. Dieser 2014 erstmals erhobene Index spiegelt das Engagement der Unternehmen in Sachen nachhaltiges Handeln aus unmittelbarer Kundensicht wider. Unter den 50 Marken waren mit Dove und Nivea neben Weleda noch zwei weitere Kosmetikmarken vertreten.

Mit 55 von 100 möglichen Punkten landete Weleda im Ranking hinter der Lebensmittelmarke Andechser Natur (58 Punkte) auf dem 2. Platz. Damit ließ Weleda die beiden anderen Kosmetikmarken weit hinter sich.

Zusätzlich wurden die Kunden noch nach dem Anspruch gefragt, den sie an das zukünftige Nachhaltigkeitsengagement ihrer Marke haben. Daraus wird ein Index für das Nachhaltigkeitspotenzial abgeleitet. Bei diesem Wert lag Weleda mit 64 Punkten auf Platz 1 noch vor Andechser Natur mit 62 Punkten.

Damit wird deutlich: Kunden haben gegenüber dem Nachhaltigkeitsengagement von Weleda eine große Erwartung. Die Erwartungen der Kunden werden jedoch bei Andechser und Weleda schon in hohem Maße erfüllt. Ganz im Gegensatz zu den anderen abgefragten Marken steht hier der Erwartungsindex einem relativ hohen Nachhaltigkeitsindex gegenüber.

Mit diesem Umfrageergebnis wird die Spitzenstellung von Weleda beim Thema Nachhaltigkeit einmal mehr gewürdigt. Erst im Oktober 2013 hatte Weleda in der Kategorie Sustainability Leadership den Sustainability Beauty Award erhalten. Die Jury anerkannte die Vorbildfunktion von Weleda beim nachhaltigen Handeln und hob besonders das auf nachhaltige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensmodell hervor. Verliehen wurde die Auszeichnung von Organic Monitor, einer in der Naturkosmetik-Industrie etablierten Organisation, die Studien zu nachhaltiger Entwicklung erstellt und publiziert. Das Ziel des erstmalig verliehenen Preises: Anerkennung für Kosmetikhersteller, die nachhaltig handeln und damit die gesamte Branche beeinflussen.

1 Der Sustainability Engagement Index wird aus drei verschiedenen Parametern gebildet. Soziale Parameter: Faire Arbeitsbedingungen und soziales Engagement. Ökologische Parameter: U.a. schonender Umgang mit Wasser, Energie und Rohstoffen. Ökonomische Parameter: U.a. Langfristorientierung und Einhaltung von Datenschutzbestimmungen.

Umsätze wachsen bei Arzneimitteln und Naturkosmetik

Der konsolidierte, provisorische Umsatz der Weleda Gruppe beläuft sich auf 364 Mio. Euro (Vorjahr 336 Mio. Euro). Dies ist ein Anstieg von 28 Mio. Euro (+ 8 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Wechselkursbereinigt beträgt das Umsatzwachstum 8.8 Prozent. 

Das grösste absolute Wachstum gegenüber dem Vorjahr ist in den Ländern Deutschland und Frankreich zu verzeichnen. Der Umsatz bei den Arzneimitteln stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 10 Prozent bzw. 10 Mio. Euro. Der Umsatz im Bereich Naturkosmetik stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 Prozent bzw. 18 Mio. Euro. Die Einführung der Nachtkerze Pflegelinie und die Durchführung von TV- sowie anderen Marketingkampagnen in Deutschland und Frankreich trugen wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei.

Ergebnis weiter verbessert

Zum dritten Mal in Folge konnte Weleda auch das Ergebnis verbessern. Beigetragen haben dazu das Umsatzwachstum und die weiterhin konsequente Kostendisziplin. Das verbesserte Ergebnis spiegelt sich ebenfalls im operativen Cashflow wider. Zusammen mit der moderaten Investitionstätigkeit konnte so 2014 die Nettoverschuldung um weitere 40 Mio. Euro reduziert werden. Weleda verbessert somit ihre Widerstandskraft, um die zukünftigen Herausforderungen in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu meistern.

Auch 2015 Wachstum erwartet

Für das Jahr 2015 rechnet die Weleda Gruppe mit weiter wachsenden Umsätzen.

Die Weleda AG Arlesheim ist eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht mit Hauptsitz in Arlesheim bei Basel (Schweiz) und einer Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht die internationale Weleda Gruppe aus weltweit 18 Gesellschaften und beschäftigt heute rund 2.000 Mitarbeitende. Insgesamt ist Weleda in rund 50 Ländern vertreten. Weleda ist heute die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Bio- und Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung.

Informationen zur Weleda Gruppe finden Sie auf www.weleda.com
Bildmaterial steht unter „Über uns > Unternehmen“ zum Download bereit.

Im Rahmen der 24. Preisverleihung der Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank, die am 30. September 2014 bei festlichem Ambiente im Schloss Ebenrain in Sissach stattfand, wurde die Weleda AG mit dem diesjährigen Preis in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet. BLKB-Geschäftsleitungsmitglied Daniel Brändlin bezeichnete die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Naturkosmetik und anthroposophischen Arzneimitteln in seiner Laudatio als „soziales und nachhaltiges Unternehmen, das in seinem Verhalten beispielhaft ist“. Ralph Heinisch, CEO von Weleda, betonte in seiner Verdankung, dass die mit dem Preis vermittelte Anerkennung allen Mitarbeitenden gebühre. „Sie sind es, die mit ihrer Werteorientierung und ihrem grossen Engagement zur erfolgreichen Entwicklung von Weleda beitragen.“

„Juniorfirma“ bald auch in Arlesheim

Der mit 15‘000 Franken dotierte Preis soll in den Aufbau eines besonderen Ausbildungsprojektes am Standort Arlesheim investiert werden: In der Juniorfirma „Naturtalente by Weleda“ haben Lernende die Chance, unternehmerisches Denken und Handeln in der Praxis zu üben. „Ziel ist es, ihnen einen Rahmen zu geben, in dem sie eigene Ideen entwickeln, prüfen und umsetzen können. Die Auszubildenden und Studierenden erleben, was es bedeutet, eigene Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“, erläuterte Ralph Heinisch das Konzept. Ein entsprechendes Pilotprojekt läuft bereits seit einem Jahr mit grossem Erfolg am deutschen Standort Schwäbisch Gmünd. Die dortige Juniorfirma mit eigener Geschäftsleitung entwickelte ein Produkt, das nun in limitierter Auflage verkauft wird. Zukünftig sollen Lernende der Standorte Schweiz und Deutschland gemeinsam unternehmerisch tätig sein.

Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank

Die Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank wurde 1964 aus Anlass des 100-jährigen Bestehens der Bank gegründet. Der Stiftungszweck umfasst die Förderung kultureller Aktivitäten im Kanton und die Vergabe des Kantonalbankpreises. Mit dem Preis werden jährlich Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich in kultureller, wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht um den Kanton Basel-Landschaft verdient gemacht haben.

Weleda ist die weltweit führende Herstellerin von zertifizierter Naturkosmetik und Arzneimitteln für die Anthroposophische Medizin. Die Schweizer Aktiengesellschaft hat ihren Hauptsitz in Arlesheim und verfügt über eine Niederlassung in Schwäbisch Gmünd (Deutschland). Daneben besteht Weleda aus 19 Mehrheitsbeteiligungen. In Arlesheim beschäftigt Weleda rund 320 Mitarbeitende,  weltweit sind es rund 1900. Das Unternehmen ist in über 50 Ländern auf allen Kontinenten vertreten.

Den Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2013 sowie weitere Informationen zur Weleda Gruppe finden Sie auf www.weleda.com .

Fotomaterial von der Preisverleihung finden Sie auf der BLKB-Website: www.blkb.ch/medien

 

„Wir freuen uns mit den Preisträgern und ihren Unternehmen: diese jungen Menschen haben bereits heute Besonderes geleistet. Sie können stolz auf sich sein“, lobte Mayer. „Unsere Jury hat auf außergewöhnliches Engagement in allen Bereichen geachtet.“ Die Auszeichnung ist 2014 zum vierten Mal vergeben worden. Jedes Jahr beginnen etwa 1200 junge Menschen eine Ausbildung oder ein duales Studium in den 440 Chemie-Unternehmen im Land. Insgesamt werden derzeit etwa 3.600 Azubis ausgebildet – in mehr als fünfzig unterschiedlichen Berufen. Dazu gehören Pro-duktionsberufe wie der Chemikant oder der Industriemechaniker, Laborberufe wie der Lack- oder Biologielaborant, kaufmännische oder IT-Berufe und duale Studienplätze. Die Übernahmequote der Ausgelernten ist nach den meist dreieinhalb Jahren Berufsausbildung hoch: mehr als 95 Prozent starten in „ihrem“ Unternehmen ihre weitere Karriere. 

top azubi chemie 2014: Verena Schindler, Weleda AG

Als Chefredakteurin der Juniorredaktion "Springender Punkt" hat die 23-jährige Studentin der BWL, Fachrichtung Industrie, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg bereits im Rahmen ihrer Berufsausbildung das Ausbildungsmarketing der Weleda AG aktiv mitgestaltet. Die Umsetzung einer neuen Ausbildungsmarketing-Kampagne, die Planung von Messeauftritten sowie die Führung und Repräsentation des Redaktionsteams der Juniorredaktion sind hier hervorzuheben. Verena Schindler hat die Einführungstage für die neuen Auszubildenden und Studenten organisiert und betreut. Darüber hinaus hat sie am Aufbau einer Juniorfirma mitgewirkt. Für das traditionelle Sei-fenkistenrennen in Schwäbisch Gmünd hat Verena Schindler ein Team mit organisiert.

Die Weleda AG hat in Schwäbisch Gmünd rund 750 Mitarbeitende, davon 35 Auszubildende und DHBW-Studenten. 

Die Deutsche Firmenlaufmeisterschaft B2RUN hat bei ihrer zweiten Ausgabe in Stuttgart demonstriert, welch hervorragend konzipiertes und organisiertes Event die B2RUN-Läufe sind. Und der Einlauf in das Ziel am Spielfeld der großen Stuttgarter Fußballarena hat für die erwarteten Gänsehautmomente und unvergesslichen Erlebnisse gesorgt. Weleda ging mit über 100 Läuferinnen und Läufern an den Start. Um Punkt 19.30 Uhr setzt sich die Schlange der Teilnehmer über den Cannstatter Wasen in Bewegung und endete nach sechs Kilometern auf dem heiligen Rasen der Mercedes-Benz-Arena. 

Weleda fitteste Firma

„Im Vordergrund stand für uns der Spaß an einem unvergesslichen Teamerlebnis“, sagte Dr. Gunther Pfeifer, Vorsitzender des Weleda Betriebsrates, Mitglied im Gesundheitsmanagement und selbst aktiver Läufer. Aber auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: Als „Fitteste Firma“ in der Kategorie der Unternehmen unter 1000 Mitarbeitenden gingen die Weleda Läuferinnen und Läufer durchs Ziel. Weleda Mitarbeiter Martin schaffte die sechs Kilometer in nur 23 Minuten und 15 Sekunden und erzielte damit das beste Ergebnis des Gmünder Teams. Bei der anschließenden After-Run-Party feierten 7000 Läufer und Fans im Stadion bei Musik und Getränken ausgelassen bis zum späten Abend.

 

VfB-Präsident Bernd Wahler wünscht Teilnehmern „sauviel Spaß“

VfB-Präsident Bernd Wahler hatte es sich nicht nehmen lassen, die Schirmherrschaft für den B2RUN zu übernehmen und auch den Startschuss am Donnerstagabend zu geben. „Das Besondere an dem Lauf ist, dass man ihn im Team absolvieren kann. Die Stimmung ist klasse, die Leute sind gut drauf, da kann man von einem kleinen Sommermärchen sprechen“, hatte Wahler seine Freude an dem Event in der Mercedes Benz-Arena und wünschte den Teilnehmern im Vorfeld „sauviel Spaß wie der Schwabe sagt“.

 

Laufen für einen guten Zweck

Gut gelaunt hat auch die Stiftung "RTL - Wir helfen Kindern e.V." den Lauf verfolgt. Ein Teil der Startgelder wird für gemeinnützige Zwecke verwendet, so dass die Kinderhilfsorganisation in ihrer Arbeit unterstützt wird und sich auf eine stattliche Summe freuen kann.  

 

Geschäftsjahr 2013

Der Nettoumsatz ist um 4,4 Prozent von 322,5 Mio. Euro auf 336,7 Mio. Euro gewachsen.
Besonders deutlich wird der Erfolg am Betriebsergebnis (EBIT), das sich mit 34,0 Mio. Euro und 10,1 Prozent vom Umsatz gegenüber dem Vorjahr (10,6 Mio. Euro; 3,3 Prozent vom Umsatz) mehr als verdreifacht hat.
Gleichzeitig konnte die Nettoverschuldung von 83,6 Mio. Euro um 34,6 Mio. Euro (minus 41,4 Prozent) auf 49,0 Mio. Euro zum Bilanzstichtag verringert werden.
Neben der Umsatzsteigerung und der Erhöhung der Produktivität hat eine vorbildliche Kostendisziplin zum verbesserten Ergebnis beigetragen.

Ausblick Geschäftsjahr 2014

Für das Jahr 2014 rechnet Weleda mit einem Umsatzwachstum von rund 3 Prozent gegenüber 2013. Durch höhere Projektkosten für Produktinnovationen, Marktentwicklung, Infrastruktur sowie Forschung und Entwicklung ist ein etwas geringerer EBIT im Vergleich zu 2013 zu erwarten. Aufgrund des geplanten positiven Free Cash Flows wird Weleda auch 2014 die Nettoverschuldung weiter verringern können.

Naturkosmetik

Ein solides Umsatzwachstum verzeichnete Weleda vor allem in Deutschland, Österreich und in der Schweiz sowie in Russland und Japan. Vor diesem Hintergrund und um Marktpotenziale optimal zu nutzen, wird sich Weleda auf ausgewählte Märkte konzentrieren.

Die neue Weleda Haarpflege steht beispielhaft für das ganzheitliche Weleda Konzept, Gesundheit und Schönheit als Einheit zu betrachten. Beide Aspekte sind zentrale Bestandteile des Weleda Markenkerns und der spezifischen Werte des Unternehmens.
2014 sollen weitere Innovationen das Geschäft beleben. Besonders hervorzuheben sind die unparfümierte Weisse Malve Babycreme, das Men Aktiv-Duschgel und im Herbst eine komplett neue Pflegeserie für die Verwendergruppe 50+.

Arzneimittel

Der Umsatz der Weleda Arzneimittel im Jahr 2013 ist stärker als geplant gewachsen. Vor allem die D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) sowie Frankreich und Südamerika haben zu dieser Entwicklung beigetragen. Damit konnten die Auswirkungen der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in Süd- und Westeuropa ausgeglichen werden.
Dem strategischen Ziel, die Arzneimittel ab 2016 kostendeckend zu betreiben, ist Weleda wieder ein Stück näher gekommen. Der negative Ergebnisbeitrag konnte 2013 um ein Drittel verbessert werden.
2014 erwartet Weleda eine erfolgreiche Einführung des Medizinprodukts „Visiodoron Malva Augentropfen“. Dieses Produkt wird bei trockenem Auge eingesetzt, einem Symptom, unter dem 10 Prozent der Bevölkerung regelmässig leiden.

Nachhaltigkeit

2013 hat Weleda viele Ziele des Umweltmanagements erreicht. Der Anteil an Rohstoffen in Bioqualität wurde erneut gesteigert. 78 Prozent der eingesetzten Rohstoffe pflanzlichen Ursprungs stammen aus biologischem und biologisch-dynamischem Landbau.
Weleda beteiligt sich darüber hinaus aktiv in verschiedenen Netzwerken, wie bei „Biodiversity in Good Company“. Ziel dieser Initiative ist es unter anderem, die Auswirkungen der Unternehmensaktivitäten auf die biologische Vielfalt zu analysieren und deren Schutz zu verbessern.
Im Rahmen des Engagements für Mitarbeitende sind unterstützende Angebote und Programme zu Gesundheit, Altersvorsorge und Elternschaft 2013 erfolgreich ausgebaut worden.

Zukunft

Weleda hat in den letzten beiden Jahren ein solides Fundament erwirtschaftet. Damit hat das Management die Freiheit, wichtige Innovationen anzustossen und strategische Optionen zu nutzen. Für die kommenden Jahre ist eine Vielzahl von Innovationsprojekten vorgesehen.

Weleda liegt die Ausbildung und Förderung junger Talente sehr am Herzen. Die Unternehmenswerte, wie etwa Fairness, partnerschaftlicher Umgang miteinander und hohe ökologische Massstäbe, stellen einen wichtigen Teil des Ausbildungsprogramms dar. Sie werden den Lernenden neben der täglichen Arbeit auch in Workshops und internen Weiterbildungen vermittelt. Die Möglichkeiten für Studenten und Auszubildenden sind vielfältig: Sie können sich beispielsweise in einer Juniorfirma engagieren oder in einer Praxisphase bei einem Weleda Verbundunternehmen im Ausland interkulturelle Erfahrungen sammeln.

Für das Jahr 2014 sind bei Weleda derzeit noch folgende Ausbildungsplätze offen: Kaufleute für Dialogmarketing, Industriemechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation, Fachinformatiker für Systemintegration.

Umsätze wachsen bei Arzneimitteln und Naturkosmetik

Der konsolidierte, provisorische Umsatz der Weleda Gruppe beläuft sich auf 336 Mio. Euro. Dies ist ein Anstieg von 14 Mio. Euro (+ 4 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Wechselkursbereinigt beträgt das Umsatzwachstum 5 Prozent. Das grösste absolute Wachstum gegenüber dem Vorjahr ist in den Ländern Deutschland, Österreich und Frankreich zu verzeichnen. Der Umsatz bei den Arzneimitteln stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 Prozent bzw. 5 Mio. Euro. Der Umsatz im Bereich Naturkosmetik stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent bzw. 9 Mio. Euro. Die Einführung der Haarpflegelinie, die Erweiterung der Vertriebskanäle und die erstmalige Durchführung einer TV-Kampagne in Deutschland und Österreich trugen wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei.

Konsequentes Wirtschaften zahlt sich aus

Weleda konnte 2013 auch das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern. Beigetragen haben dazu das Umsatzwachstum und die gestiegene Produktivität in Verbindung mit einer konsequenten Kostendisziplin. Noch deutlicher als beim Ergebnis ist der Erfolg am Cashflow abzulesen. Dieser wurde dazu verwendet, die Nettoverschuldung um weitere 35 Mio. Euro zu reduzieren. Weleda hat damit eine solide Basis, die eine aktive Zukunftsgestaltung im Sinne des Unternehmensauftrages ermöglicht.

Michael Brenner neuer CFO

Der Verwaltungsrat der Weleda AG hat Michael Brenner per 1. Januar 2014 zum CFO (Chief Financial Officer) und Mitglied der Geschäftsleitung berufen. Michael Brenner arbeitet seit Dezember 2012 bei Weleda. Bis Ende letzten Jahres leitete er den Bereich Finanzen und Controlling.Der diplomierte Forstingenieur ETH war von 2001 bis Ende 2012 bei einer renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Wirtschaftsprüfer und Unternehmensberater tätig. Neben dem Bereich Finanzen und Controlling hat Michael Brenner die Verantwortung für die Bereiche Strategische Beschaffung, Rechtswesen und Infrastruktur übernommen.

2014 weiteres Wachstum erwartet

Für das Jahr 2014 rechnet die Weleda-Gruppe mit einem Umsatzwachstum gegenüber 2013 von rund 3 Prozent.

 

Geschäftsjahr 2012

Nach dem Verlust im Geschäftsjahr 2011, der zu einer umfassenden Reorganisation des Unternehmens geführt hatte, weist Weleda für 2012 einen Überschuss von 0,5 Mio. Euro nach Steuern aus.Beim Betriebsergebnis (EBIT) legte das Unternehmen von 1,3 Mio. Euro auf 10,6 Mio. Euro zu. Der Umsatz ist 2012 um 5 Prozent auf 322,5 Mio. Euro gewachsen (Vorjahr: 307,5 Mio. Euro).Ein von 1,5 Mio. Euro auf 33,2 Mio. Euro angewachsener operativer Cashflow und eine Rückführung von Finanzverbindlichkeiten um 20 Mio. Euro belegen die Verbesserung der wirtschaftlichen Substanz deutlich.Der Personalstand sank weltweit von 2039 auf 1911 Vollzeitstellen zum Bilanzstichtag. Im Wesentlichen wurde dies durch natürliche Fluktuation und, im geringen Masse, durch betriebsbedingte Kündigungen erreicht.

Ausblick Geschäftsjahr 2013

Die im Jahr 2012 durchgeführten Reorganisationsmassnahmen werden ihre volle Wirkung auf die Ertragssituation im Geschäftsjahr 2013 entfalten. Weleda rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem moderaten Umsatzwachstum von 2 Prozent und einer weiteren, deutlichen Ergebnisverbesserung. Im ersten Quartal lag der Umsatz erwartungsgemäss und deutlich über dem Vorjahr.

Naturkosmetik

Im Geschäftsjahr 2012 waren die neu entwickelten Pflegelotionen Wachstumstreiber im Naturkosmetiksegment. Ins Jahr 2013 ist Weleda mit der weltweiten Lancierung ihrer neuen Haarpflegeserie gestartet. Die Markteinführung der Serie in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Frankreich mit fünf Neuprodukten auf der Basis von Hafer, Hirse und Weizen verläuft positiv.

Arzneimittel

Dank einer Reihe von Massnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung in der Herstellung und bei Marketing & Vertrieb sowie durch eine Straffung der Organisation konnte die wirtschaftliche Situation bei den Arzneimitteln verbessert werden. Eine neue Strategie für die Arzneimittel wird gegenwärtig gemeinsam mit den internationalen Ärztevertretern der anthroposophischen Therapierichtung entwickelt.

Nachhaltigkeit

Im Jahr 2012 sind erstmals in allen Weleda Mehrheitsbeteiligungen umfassend Daten erhoben worden. Damit wird die Nachhaltigkeit bei Weleda noch transparenter. Zu den Fortschritten im Geschäftsjahr gehört unter anderem, dass der Bioanteil bei unseren natürlichen Rohstoffen von 73 auf 77 Prozent erhöht werden konnte.Die Weleda Nachhaltigkeitsstrategie umfasst sieben zentrale Handlungsfelder: Unternehmerische Verantwortung, Biodiversität, Engagement für Mitarbeitende, sparsamen Umgang mit Wasser, fairen Handel, nachhaltige Verpackungen und Klimaneutralität. Ökologische, soziale und ökonomische Zielsetzungen sollen künftig noch besser miteinander verzahnt werden.

Umsätze wachsen bei Arzneimitteln und Naturkosmetik

Der Umsatz der Weleda Gruppe ist 2012 um 5 Prozent auf rund 324 Mio. Euro gewachsen (Vorjahr 307 Mio. Euro). Bei den Arzneimitteln beträgt der Anstieg 3 Mio. Euro (4 Prozent) auf 96 Mio. Euro. In den Märkten Deutschland, Schweiz und Österreich konnte in nahezu allen Segmenten ein Zuwachs erzielt werden. In der Naturkosmetik beträgt der Umsatz 227 Mio. Euro (Vorjahr 215 Mio. Euro). Das ist eine Steigerung von 13 Mio. Euro (6 Prozent). Wesentlichen Anteil daran hat die erfolgreiche Einführung der neuen Pflegelotionen. In Deutschland und Österreich konnten durch die Erweiterung der Distributionskanäle Marktanteile stabilisiert werden.

Ergebnis 2012 deutlich verbessert

Weleda schließt 2012 in der Gruppe mit einem ausgeglichenen Ergebnis ab, nach einem Verlust von 8 Mio. Euro im Vorjahr. Dies trotz Sonderbelastungen durch die Restrukturierung. Im Jahr 2012 eingeleitete Kostenreduzierungen werden sich erst 2013 ganzjährig auswirken.

2013 positives Ergebnis erwartet

Nach den Konjunkturprognosen ist in den Hauptabsatzmärkten Deutschland und Schweiz ein Wachstum von weniger als einem Prozent zu erwarten. In den anderen Märkten wird durchschnittlich mit einem höheren Wachstum gerechnet. Vor diesem Hintergrund wird für die Weleda Gruppe ein Umsatzwachstum von 2 Prozent gegenüber 2012 auf 330 Mio. Euro angestrebt. Weleda rechnet für 2013 mit einem positiven Ergebnis bei gleichzeitiger Stärkung der wirtschaftlichen Substanz. Im Interesse einer nachhaltigen Unternehmensentwicklung werden ökologische und soziale Bedürfnisse dabei angemessene Berücksichtigung finden.

„Die Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Lebenszeit in der Arbeitswelt. Mit familienbewussten Maßnahmen versuchen wir deshalb dazu beizutragen, dass der Balanceakt zwischen Berufs-, Familien- und Privatleben gelingen kann“, erklärt Ralph Heinisch, CEO der Weleda AG und Botschafter des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ für das Land Baden-Württemberg, das Engagement von Weleda. Der in der Unternehmenskultur fest verankerte Anspruch, die Lebensfelder Beruf und Familie wo immer möglich in Einklang zu bringen, trägt dazu bei, die Leistungsfähigkeit und Motivation der Mitarbeitenden zu erhalten und zu steigern. Bereits 2003 erhielt die Weleda AG das Grundzertifikat zum Audit Beruf und Familie und setzte damit einen Entwicklungsprozess zu einem familienbewussten Unternehmen in Gang, der alle drei Jahre von unabhängigen Auditoren überprüft und mit neuen Zielen verknüpft wird. Zu den seitdem entwickelten Maßnahmen zählen neben flexiblen Arbeitszeiten, dem Elternzeitprogramm zur Begleitung werdender Eltern vor, während und nach der Elternzeit und einer waldorfpädagogisch inspirierten Kindertagesstätte für Kinder ab einem Jahr auch das Weleda Generationen-Netzwerk. Ehemalige Mitarbeitende unterstützen und entlasten dadurch aktive Kolleginnen und Kollegen im Lebensalltag und sind in besonderen Situationen einsatzbereit. Das reicht von der Hilfe im Krankheitsfall über einen Einkaufsservice bis hin zur kurzfristigen Kinderbetreuung. Das Weleda Generationen-Netzwerk wurde 2005 mit dem Innovationspreis des Bundesfamilienministeriums und 2010 mit dem Demografie-Exzellenz-Award des Bundes Deutscher Unternehmensberater (BDU e.V.) ausgezeichnet.

Am Bedarf orientierte Ziele

Mit der Re-Auditierung 2012 setzt sich Weleda Ziele, die sich am Bedarf der Mitarbeitenden und des Unternehmens sowie an den sich wandelnden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen orientieren. Immer mehr Menschen kommen in die Situation, Angehörige zu betreuen. „Wir haben erkannt, dass wir Menschen mit Betreuungsverantwortung unterstützen müssen, um eine bestmögliche Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung zu gewährleisten“, beschreibt Dr. Isabella Heidinger, Head Human Resources Competence Center, eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre. Weleda hat aus diesem Grund das Projekt „WE-CARE – Beruf und Betreuung vereinbaren“ ins Leben gerufen, das praktische Unterstützung, beispielsweise durch eine interne Anlaufstelle mit Mentoren und ein Pflegeseminar anbietet. Den Modellversuch „Ausbildung in Teilzeit“ für junge Menschen, die bereits in Elternverantwortung stehen, haben die ersten Absolventinnen erfolgreich durchlaufen. Weleda wird auch in Zukunft Ausbildungsberufe in Teilzeit für junge Eltern anbieten. Außerdem sollen die Karrierewege von Männern und Frauen mit Familienverantwortung durch geeignete, auf die familiäre Situation angepasste Maßnahmen gefördert werden.

Das Audit Beruf und Familie

Das „audit berufundfamilie“ unterstützt Unternehmen darin, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen zu vereinbaren. 1995 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelt, ist das Audit das strategische Managementinstrument zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Empfohlen von allen Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, ermittelt es Potenziale und bietet individuelle Lösungen an, die sich rechnen. Durch den ausschließlichen Einsatz speziell qualifizierter und lizenzierter Auditoren ist die kontinuierlich hohe Qualität in der Durchführung des Audits gewährleistet.

Der Kneipp-Bund e.V.

Der Kneipp-Bund e.V. als Bundesverband für die rund 600 Kneipp-Vereine in Deutschland setzt sich für Gesundheitsförderung und Prävention ein. Mit über 160.000 Mitgliedern ist der Kneipp-Bund e.V. die größte private deutsche Gesundheitsorganisation. Das ganzheitliche Gesundheitskonzept des Kneipp-Bund profitiert von über 100 Jahren Erfahrung und entwickelt sich unter Einbeziehung innovativer Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung weiter. Unser Ziel: Gesunde Menschen. Ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur führen und auf diese Art aktiv vorbeugen und Heilung finden. Diesen ganzheitlichen Ansatz hat Pfarrer Sebastian Kneipp (1821 bis 1897) zur Grundlage seiner Heilverfahren gemacht – mit Erfolg. Sein Konzept hat überdauert und sich stetig weiter entwickelt. Aus der ursprünglichen Wasser- und Kräuterheilkunde entstand ein anerkanntes Natur¬heilverfahren, das auf den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Heilpflanzen, Ernährung und Lebensordnung basiert. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kneippbund.de

Die Weleda AG

Die Gesundheit des Menschen zu erhalten, zu fördern und wiederherzustellen ist das Ziel von Weleda. Was 1921 als pharmazeutischer Laborbetrieb mit eigenem Heilpflanzengarten begann, ist heute der weltweit führende Hersteller von ganzheitlicher Naturkosmetik und Arzneimitteln für die anthroposophische Therapierichtung. Jeder Mensch ist anders. Daraus folgt für die anthroposophische Medizin: Auch jede Behandlung muss anders sein. Nicht nur die körperlichen Symptome einer Erkrankung müssen für eine optimale Behandlung berücksichtigt werden, sondern auch die individuelle seelische Verfassung, die Persönlichkeit und die Lebensbesonderheit des Patienten. Die anthroposophische Medizin ergänzt die herkömmliche Schulmedizin somit um geisteswissenschaftliche Erkenntnisse. Mit ihrer langjährigen, fundierten pharmazeutischen Erfahrung produziert Weleda die Arzneimittel für diese besondere Sichtweise der Medizin: ein breites Spektrum an natürlichen Arzneimitteln, die in jeder Lebensphase bei verschiedenen Erkrankungen oder Beschwerden helfen.

Geschäftsjahr 2012 bis jetzt erwartungsgemäß. Sparmaßnahmen greifen.

Die Umsätze sind planmässig und über Vorjahr. Im ersten Quartal 2012 wurde ein Umsatz von 84,8 Mio Euro (+ 5 Prozent ggü. Vorjahresperiode) und ein positives Betriebsergebnis (EBIT) erwirtschaftet. Wichtigster Wachstumshebel in der Naturkosmetik ist die Einführung der Körperpflegelotionen, die seit Januar in Deutschland, Frankreich, Österreich und in der Schweiz eingeführt wurden. Der Arzneimittelumsatz profitiert von Preiserhöhungen und gutem Wachstum im OTC(„Over the Counter“)-Sortiment. Dadurch können Rückgänge beim Mistel-Arzneimittel Iscador (Verlust der Erstattungsfähigkeit in Deutschland) kompensiert werden. In Verbindung mit bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen ist für 2012 mit einem ausgeglichenen Ergebnis zu rechnen. Weitere Maßnahmen zur nachhaltigen Sicherung der Rentabilität sind in Umsetzung.

Strukturänderungen zum 1. Juni 2012

Um die Effizienz innerhalb des Unternehmens zu erhöhen, erhält die Weleda Gruppe mit Wirkung vom 1. Juni 2012 eine funktionale Struktur, die sich an den Kernprozessen orientiert.Der neuen Geschäftsleitung gehören an: Ralph Heinisch, Chief Executive Officer (Gruppenführung und Stakeholdermanagement), Andreas Sommer, Chief Commercial Officer (Markt), Dr. Samir Kedwani, Chief Operations Officer (Herstellung) und Heinz Stübi, Chief Financial Officer ad interim (Finanzen und Services). Dieses Gremium ersetzt die bisherige Weleda Gruppenleitung.

Aufgrund der Reorganisation werden die bisherigen Mitglieder der Weleda Gruppenleitung, Moritz Aebersold, Peter Braun und Patrick Sirdey, aus der Unternehmensleitung ausscheiden. Für ihre, zum Teil seit Jahrzehnten, erbrachten Leistungen zur Weiterentwicklung des Unternehmens sprechen ihnen der Verwaltungsrat und die neue Geschäftsleitung ihren ausdrücklichen Dank aus. Patrick Sirdey, seit 1981 bei Weleda, hatte von 2008 bis Januar 2012 die Funktion des CEO inne. Moritz Aebersold , seit 1993 im Unternehmen tätig, verantwortete zuletzt die Business Unit Internationale Märkte. Peter Braun trat 2008 ins Unternehmen ein und leitete zuletzt die Business Unit Arzneimittel. Von Januar bis März 2012 war er als CEO ad interim tätig.

Zweck der organisatorischen Anpassung ist eine grundsätzliche Verschlankung der Strukturen innerhalb des Unternehmens. Auch die Standorte Schwäbisch Gmünd (D), Arlesheim (CH) und Huningue (F) sollen im Sinne einer wirtschaftlichen Einheitlichkeit in die neue Organisation integriert werden. Die derzeit in einem Bürogebäude in Basel Stadt ansässigen zentralen Funktionen werden schrittweise auf die drei Produktionsstandorte verteilt. Mit der Prozessoptimierung einhergehend ist eine kontinuierliche Reduzierung des Personalbedarfs.

Produktivitätsverbesserung in allen Bereichen angestrebt

Weleda ist insgesamt gut im Markt positioniert. In der zertifizierten Naturkosmetik ist das Unternehmen unverändert Marktführer. Auch bei den Arzneimitteln sieht Heinisch Chancen. „Dank des aktuellen Trends zur Ganzheitsmedizin und zu Naturheilmitteln ist noch ein erhebliches Potenzial vorhanden – gerade in Verbindung mit dem starken Weleda Markenprofil. Bisher ist es uns noch nicht gelungen, die Wertschätzung, die unserer Naturkosmetik entgegen gebracht wird, auf die Arzneimittel auszuweiten.“ Nach Einschätzung der Geschäftsleitung wird es auch zu einigen Anpassungen im Geschäftsmodell, vorwiegend bei Arzneimitteln, kommen müssen. Mittel- und langfristiges Ziel ist die Verbesserung der Produktivität in allen Bereichen – ganz im Sinne der Ressourceneffizienz. Zu einer nachhaltigen Unternehmensführung zählt Weleda auch die Erwirtschaftung angemessener, nachhaltiger Gewinne, um die nötigen Investitionen aus eigener Kraft finanzieren zu können.

Umfassende Nachhaltigkeit bleibt Kernwert

Nachhaltigkeit stellt für Weleda einen Kernwert dar. Erstmals wurde darum der aktuelle Jahresbericht als integrierter Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht aufgelegt. Mit dem im Oktober 2011 erfolgten Beitritt zur ‚Union for Ethical Biotrade’ (UEBT) intensiviert das Unternehmen sein Engagement hinsichtlich nachhaltiger Beschaffung, Biodiversität und fairem Handel: Verbindliche Standards zur Evaluierung der Lieferanten werden ab 2012 schrittweise eingeführt.Neu wurde 2011 zudem eine für alle Weleda Gesellschaften verbindliche Biodiversitätsrichtlinie entwickelt und implementiert. Ziel der Weleda Gruppe ist es, bis 2015 vollständig klimaneutral zu werden. In den Bereichen Energie, Wasser, Verpackung und Abfall gelang es, die Verbrauchsintensität weiter zu senken.

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Weleda AG wählten am Freitagnachmittag einen neuen Verwaltungsrat. Erklärtes Ziel des neuen Verwaltungsratspräsidenten Paul Mackay ist es, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens kurzfristig zu verbessern und nachhaltig zu einer soliden Ertragsbasis zurückzuführen. Die Weleda AG wird das Geschäftjahr 2011 voraussichtlich mit einem Verlust von rund 10 Mio. CHF abschließen. Der voraussichtliche Gruppenumsatz beträgt 380 Mio. CHF (307,5 Mio. Euro). Die definitiven Ergebnisse der Gruppe werden nach der ordentlichen Generalversammlung am 1. Juni publiziert.

Der bisherige Verwaltungsrat ist auf Wunsch der Hauptaktionäre, der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Ita Wegman Klinik, zurückgetreten. Die Neuwahl wurde durchgeführt, weil die Weleda einen handlungsfähigen Verwaltungsrat braucht. Die neu gewählten Verwaltungsräte sind:

  • Paul Mackay (geb. 1946) studierte Wirtschaftswissenschaften in Rotterdam und Business Administration in Fontainebleau. Nach einigen Jahren Tätigkeit im internationalen Bankwesen folgte die Begegnung mit der Anthroposophie und deren Studium in England und Deutschland (1974-1977). Von 1977 bis 2012 war Paul Mackay im anthroposophischen Bankwesen tätig, unter anderem als Mitbegründer und Direktor der Triodos Bank, Niederlande, und als Vorstand der GLS Bank, wo er bis zum 16. März 2012 Vorsitzender des Aufsichtsrats war. Seit 1996 gehört Paul Mackay dem Vorstand der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft an.
  • Dr. iur. Jürg Galliker (geb. 1964) studierte Jura, erwarb 1991 das Anwaltspatent und promovierte 1994 an der Universität Basel zum Dr. iur. Rechtsanwalt. Nach Tätigkeiten im Konzernrechtsdienst eines Basler Pharmaunternehmens und im Rechtsdienst einer Basler Privatbank wechselte Jürg Galliker zu einer internationalen Wirtschaftsberatungs- und Prüfungsfirma, bei welcher er im Jahr 2001 zum Partner ernannt wurde. Im Jahre 2006 schloss Jürg Galliker an der Fachhochschule Nordwestschweiz die Ausbildung zum Mediator ab. Seit Oktober 2009 ist Jürg Galliker freiberuflicher Anwalt in Basel und berät und unterstützt Unternehmen und Organisationen sowie Privatpersonen in rechtlichen und unternehmerischen Fragestellungen. Seit dem 1. Oktober 2011 ist er Präsident der Stiftung Wegwarte, einem Wohn- und Übergangsheim für Frauen und ihre Kinder, in Basel.
  • Dr. math. Andreas Jäschke (geb. 1956) studierte Mathematik, Philosophie und Musik an den Universitäten Bielefeld und Athens, Georgia (USA). Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre promovierte er in Mathematik. 1998 folgte eine Leadership-Ausbildung bei MIRA in Deutschland und 2007 die Ausbildung zum DAS Controller an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Seit 1993 ist Andreas Jäschke an der Ita Wegman Klinik in Arlesheim tätig. 1998 wurde er Mitglied der Klinikleitung, 2008 Finanzchef und Controller sowie Mitglied des Verwaltungsrates der Ita Wegman Klinik AG und 2011 Geschäftsführer. Seit 2005 ist Andreas Jäschke Vorstandsmitglied des internationalen Verbandes der anthroposophischen Kliniken.
  • PD Dr. med. Harald Matthes (geb. 1961) besuchte die Rudolf Steiner-Schule und studierte Humanmedizin in Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter für Innere Medizin und Gastroenterologie am Universitätsklinikum Benjamin Franklin (Charité), Berlin, wo er 1987 promovierte. Es folgten Auslandaufenthalte in London (UK) und Stanford (USA). Harald Matthes ist Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie / Onkologie und Psychotherapie. Seit 1995 leitet er die Abteilung für Gastroenterologie am Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, welches er mit begründete und wo er auch als Ärztlicher Leiter tätig ist. 2011 folgte die Habilitation an der Charité Berlin im Fach Innere Medizin. Harald Matthes ist Mitglied der Kommission C und der Stufenplankommission am deutschen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie Mitglied der Kommission Medizin der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und des Nationalen Krebsrates AG5. Er ist zudem Mitglied des Vorstandes der Hufelandgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Tumorzentren (ADT) sowie des Tumorzentrums Berlin (TZB und TZKB).
  • Elfi Seiler (geb. 1955) ist gelernte Drogistin. Sie ist seit 23 Jahren Mitarbeiterin der St. Peter-Apotheke in Zürich. Elfi Seiler gehört seit 15 Jahren der Geschäftsleitung an und ist Präsidentin des Verwaltungsrates der Apotheke. Seit 10 Jahren ist sie Mitinhaberin. Elfi Seiler ist Präsidentin des Trägervereins des Paracelsus-Spitals Richterswil und derzeit noch Mitglied des Spitalvereinvorstandes.

Aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten sind Georg Fankhauser, Unternehmensberater (Mitglied des Verwaltungsrates seit 2001, Präsident seit 2009); Barbara Schneider, Juristin und ehemaliges Mitlied des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt (Vizepräsidentin und Mitglied seit 2009); Paola Ghillani, Unternehmensberaterin (Mitglied seit 2009); Dr. med. Giancarlo Buccheri, praktizierender Arzt in Mailand (Mitglied seit 2007); Professor Götz Werner, Gründer, Gesellschafter und Aufsichtsratsmitglied der „dm-drogerie markt“-Kette (Mitglied seit 1996); und Stefanie Gräfin Wolff Metternich, Steuerberaterin und Wirtschaftsmediatorin (Mitglied seit 2011).

Paul Mackay bedankte sich herzlich bei den abtretenden Verwaltungsräten im Namen der Hauptaktionäre und der Weleda AG für ihr Engagement.

Ralph Heinisch wird neuer CEO

Bei seiner konstituierenden Sitzung hat der neue Verwaltungsrat den Diplom-Kaufmann und Unternehmensberater Ralph Heinisch (56) zum 1. April 2012 zum CEO der Weleda Gruppe ernannt. Der auf die Restrukturierung und den Aufbau von Unternehmen spezialisierte Manager war von 2009 bis Ende Februar 2012 als Interimsvorstand beim deutschen Kunststoff-Unternehmen FRANK plastic tätig, das er während dieser Zeit erfolgreich restrukturierte. Von 2007 bis 2009 war Ralph Heinisch Geschäftsführer des anthroposophisch orientierten Paracelsus-Krankenhauses in Bad Liebenzell. Insgesamt bringt er die Erfahrung aus neun Jahren bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und fast 20 Jahren als Vorstand, Geschäftsführer und Unternehmensberater in seine neue Aufgabe ein. „Es gibt bisher keine Branche, in der ich zweimal gearbeitet habe“, merkte Heinisch nach seiner Ernennung am Freitag an. Auf die neue Aufgabe bei Weleda freue er sich unter anderem auch deshalb, weil die Marke den Menschen und die Natur im Fokus habe und damit zur Sicherung unserer Lebensgrundlagen beitrage.

Peter Braun (48), Mitglied der Weleda Gruppenleitung in der Funktion des Leiters Business Unit Arzneimittel, der seit Mitte Januar 2012 die Funktion des CEO ad interim übernommen hatte, gibt diese dann ab. Der Verwaltungsrat dankt ihm herzlich für seinen Einsatz.

Bisheriger CFO, Patrick Kersting, verlässt Weleda

Zum 31. März wird Patrick Kersting (44), bisheriger CFO und Mitglied der Weleda Gruppenleitung, im beiderseitigen Einvernehmen aus dem Unternehmen ausscheiden. Bis zur definitiven Nachbesetzung der Position übernimmt Heinz Stübi (57), externer Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer mit eingehender Erfahrung bei mittleren und großen Unternehmen verschiedener Branchen, ad interim die Aufgabenbereiche des CFO.

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