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Rohstoff-Projekt Iris
Rohstoff-Projekt Iris

Herkunft: Italien, Europa


«Gezieltes Kultivieren und gestaltendes Gehenlassen der Natur bilden das ausgewogene Spannungsfeld, aus dem heraus Neues entsteht», skizziert Simon van Hilten seine pragmatische Arbeitsphilosophie. Seit 20 Jahren baut der Holländer im Apennin auf seinem biologisch-dynamischen Betrieb «Ca’ dei Fiori», «Haus der Blumen», Iriswurzelknollen für Weleda Kosmetika an. Die Hügellandschaft südlich von Bologna hat sich seit den 1970er Jahren immer mehr entvölkert: Die Höfe sind verlassen, die Ländereien verwildern. Mit seinem 25 Hektar umfassenden Hof setzt van Hilten seit Jahren ein Zeichen gegen den Abwanderungstrend – und fördert die Vielfalt des Lebendigen.

Der ganzheitlich gestaltete Betriebsorganismus ist geprägt vom Anbau der Iris und unterschiedlichster Kräuter und Heilpflanzen. Simon van Hilten legt Wert auf eine artenreiche und ausgewogene Landwirtschaft, die das gesamte Geschehen in einer dynamischen Balance hält : Nur 10 Hektar der Fläche werden für den Anbau genutzt, der Rest der Ländereien ist Teil des reichhaltigen Lebensraums «Ca’ dei Fiori» mit vielen Tier- und Pflanzenarten. Für Weleda ist die dauerhafte Kooperation mit dem innovativen Bauern aus Holland eine Bereicherung, hat sie doch ein gemeinsames Ziel: höchste Qualität der Rohstoffe und nachhaltigen Umgang mit der Natur in Einklang zu bringen.

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