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Entwicklung des Umweltschutzes
Entwicklung des Umweltschutzes

2011

Seit 2011 ist Weleda Mitglied der „Union for Ethical Biotrade“ (UEBT). Die Vereinigung für ethischen Biohandel sieht die Förderung und gerechte Verwendung der Biodiversität und die faire Verteilung der Erträge im Sinne des fairen Handels zwischen Verwendern und Ursprungsländern vor.

Auf drei Gebäuden der Weleda AG werden auf einer Fläche von 560 Quadratmetern vier Photovoltaikanlagen an den Standorten Möhlerstraße und Buchstraße installiert. Damit lassen sich jährlich rund 43,5 Tonnen Kohlenstoffdioxid einsparen.

Ab 2012 wird Weleda weitere Dachflächen mit Photovoltaikanlagen bestücken und zehn Prozent des Gasverbrauchs durch Biogas abdecken.

2010

Mit zahlreichen Maßnahmen arbeiten alle Weleda Betriebe weiter an der Reduzierung von Treibhausgasemissionen und der Umstellung auf alternative Energieträger. So können beispielsweise durch die Umstellung auf eine effizientere Beleuchtung in der Logistik rund 60 Tonnen Treibhausgase jährlich eingespart werden. Des Weiteren stellt Weleda seine Energieversorgung in Schwäbisch Gmünd auf zertifizierten Grünstrom um. Insgesamt reduzierte sich der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen seit 2007 um rund 67 Prozent. 

2009

Ausbau des bisher national geprägten Umwelt-Managements zu einem umfassenden CSR- und Nachhaltigkeits-Managements.

Als „vorbildhaftestes Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit“ wird Weleda von der Utopia Stiftung gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Preis der Expertenjury und dem Publikumspreis. Die Auszeichnungen bestärken das Unternehmen, seine Bemühungen im Bereich Umweltschutz weiter auszubauen und fortzuführen.  

2008

Weleda engagiert sich für die „Business and Biodiversity Initiative“ des Bundesumweltministeriums und nimmt an der 9. Vertragsstaatenkonferenz der Vereinten Nationen zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt teil. 

2006

Weleda Schwäbisch Gmünd wird zum vierten Mal nach EMAS validiert und nach ISO 14001 zertifiziert. Mit diesem zertifizierten Umweltmanagementsystem verankert Weleda klar Ziele und Maßnahmen, um die Umweltbilanz des Unternehmens kontinuierlich zú verbessern.

Einweihung der Produktionsgebäude der Tochter Weleda Naturals GmbH in Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Die Tinkturenherstellung verfügt über eine dachintegrierte Photovoltaikanlage zur Produktion von "sauberem" Strom.

Das Weleda Betriebsrestaurant ist seit 2006 nach der EU-Öko-Verordnung zertifiziert.  

2005

Die Flaschen der Babypflegeserie werden von Glas auf PET umgestellt, was zu einer Verbesserung der Ökobilanz der Produkte führt.

Über 53 Prozent der pflanzlichen Rohstoffe stammen aus biologischem Anbau. Durch diese Anbauart ergeben sich umfangreiche positive Umwelteffekte für Boden, Grundwasser Energieverbrauch und Artenvielfalt.

2004

Die Heizungszentrale des Standortes Möhlerstraße wird erneuert. Es werden ein neuer Dampf- sowie ein Warmwasserkessel für Erdgas- und Ölbetrieb installiert. Durch die neue Technik und die Trennung des Dampfnetzes in Dampf- und Warmwassernetz wird der Energieverbrauch reduziert.

Dr. Manfred Kohlhase wird mit dem B.A.U.M. Umweltpreis ausgezeichnet.

2003

Dritte große Umweltbetriebsprüfung nach EMAS II und ISO 14 001.

Herausgabe des Nachhaltigkeitsberichts „Transparenz 3“.

2002

Dr. Manfred Kohlhase wird vom Wirtschaftsmagazin Capital und dem WWF zum Öko-Manager des Jahres 2002 für den Mittelstand gewählt.

2001

Das nach ökologischen Gesichtspunkten erbaute Verwaltungsgebäude wird bezogen. Eine natürliche Klimatisierung durch Quelllüftung ist das Herzstück des Gebäudes, was zu einem Minimum an Energieverbrauch führt. Auch das Gründach und die Wasserwände sorgen neben weiteren baubiologischen Maßnahmen für ein gutes Klima im Gebäude.

Die Stromversorgung wird vollständig mit regenerativen Energien abgedeckt. Dadurch können jährlich mehr als 2 000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Anerkennung des Umweltministeriums des Landes Baden-Württemberg für herausragende Leistungen im Umweltschutz.

2000

Weleda setzt auch weiterhin bewusst auf verstärktes und proaktives Umweltverhalten: Das Unternehmen wird erneut nach der EU-Ökoaudit-Verordnung validiert und nach ISO 14001 zertifiziert. Weleda veröffentlicht als eines der ersten Unternehmen in Deutschland einen Nachhaltigkeitsbericht.

Außerdem ist Weleda Gründungsmitglied der vom WWF initiierten Arbeitsgruppe „Medizin und Artenschutz“.

1999

Einsparung von 8,8 Tonnen Folienmaterial durch Verringerung der Folienstärke bei Bündelpackungen.

1997

Weleda unterzieht sich der ersten externen Umweltbetriebsprüfung und wird nach EMAS validiert und ISO 14001 zertifiziert. Dies ist verbunden mit der Veröffentlichung der ersten Umwelterklärung (Transparenz 1) und der Einführung eines ganzheitlichen Umweltmanagements.

1995

Inbetriebnahme der Regenwasser-Sammelanlage im Heilpflanzengarten Wetzgau. Reduzierung des Faltschachtel-Gewichts um zehn Prozent.

1994

Verwendung des Umkehrosmose-Abwassers zu Kühlzwecken und für die WC-Spülung.

1992

Druck der Weleda Nachrichten auf Recycling-Papier.

1988

Betrieb der Destillationsanlagen im geschlossenen Wasserkreislauf mit Kühlung durch Wärmepumpen. Ziel: Wassereinsparung und Nutzung der Abwärme der Wärmepumpen zur Brauchwasser-Erwärmung.

1987

Nutzung der Abwärme der Kältemaschinen des Lagers Buchstraße zur Brauchwasser-Erwärmung.

1972

Beginn der Rekultivierung der Heilpflanze Arnika an Wildstandorten.

1959

Der Heilpflanzengarten wird auf biologisch-dynamischer Grundlage in Wetzgau errichtet. Bis heute ist er Identität von Weleda und Quelle von Umweltschutzbemühungen wie zum Beispiel dem Artenschutz.

1921

Mit der Gründung der Weleda AG beginnt gleichzeitig der Umweltschutz. Ziel ist die Herstellung von Arzneimitteln und Körperpflegeprodukten unter ganzheitlicher Betrachtung von Mensch, Gesellschaft und Natur.