Weleda strebt Klimaneutralität bis 2015 an - Neue Fotovoltaikanlagen als weitere Maßnahme im Rahmen der Weleda Nachhaltigkeitsstrategie
05.08.2011
Durch die fortschreitende Reduktion von Treibhausgasemissionen und Kompensationsmaßnahmen strebt die Weleda AG gemäß ihrer Nachhaltigkeitsstrategie die völlige Klimaneutralität bis 2015 an. Die im Juli 2011 abgeschlossene Installation der neuen Fotovoltaikanlagen am Standort Schwäbisch Gmünd bringt Weleda diesem Ziel wieder einen Schritt näher. Die Anlagen verteilen sich auf vier Gebäude in Schwäbisch Gmünd an den Standorten Möhlerstraße, Buchstraße und Wetzgau. Auf einer Fläche von rund 800 m2 erbringen sie insgesamt eine Spitzenleistung von über 100 Kilowatt und einen jährlichen Ertrag von rund 100.000 Kilowattstunden.
Der Strom, den die Fotovoltaikanlagen produzieren, wird überwiegend von Weleda selbst verbraucht. Derzeit ist über ein Viertel der infrage kommenden Dachflächen am Standort Schwäbisch Gmünd bestückt. Diese Maßnahme stellt einen Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie der internationalen Weleda Gruppe dar, in der das Ziel der völligen Klimaneutralität bis 2015 festgeschrieben wurde. Erreicht werden soll dies über die Reduzierung des Energieverbrauchs, die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Kompensation von Treibhausgasemissionen. So können beispielsweise durch die Umstellung auf eine effizientere Beleuchtung in der Logistik rund 60 Tonnen Treibhausgase jährlich eingespart werden. Insgesamt reduzierte sich der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen seit 2007 um rund 67 Prozent. Weitere Verbesserungsmaßnahmen beim Energieverbrauch am Standort Schwäbisch Gmünd sind im Zuge einer kontinuierlichen Verbesserung geplant. Beispielsweise sollen alle permanent laufenden Pumpen und Motoren auf hocheffiziente Geräte umgestellt werden. Weiterhin sind Analysen im Bereich Waren- und Personentransporte sowie bei der IT geplant, um daraus zusätzliche Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten und durchzuführen. Ab 2012 wird Weleda 10 Prozent seines Gasverbrauchs durch Biogas abdecken und weitere Dachflächen mit Fotovoltaikanlagen bestücken, um die Nutzung von erneuerbaren Energien weiter auszubauen.
Realisierung konkreter Maßnahmen
Weleda engagiert sich für nachhaltiges Wirtschaften auch beim EnergieEffizienz-Tisch Ostwürttemberg – einem Netzwerk aus sieben regionalen Unternehmen, die den Erfahrungsaustausch untereinander nutzen, um die Energieeffizenz in ihren Unternehmen zu steigern. Nach einer Initialberatung durch ein externes Ingenieurbüro werden die Maßnahmen in den Betrieben schrittweise umgesetzt. Gefördert wird das Projekt vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Weleda hat im Rahmen des Projekts über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt 20 kleinere und größere Maßnahmen im Bereich Gebäudetechnik umgesetzt. Mit Erfolg: Insgesamt konnte die Energieeffizienz des Unternehmens um elf Prozent gesteigert werden.
Gelebte Nachhaltigkeit seit 1921
Das Unternehmen Weleda setzt seit seiner Gründung 1921 auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung auf der Basis eines erweiterten Menschen- und Naturverständnisses, wie es im Unternehmensleitbild verankert ist. Die Unternehmensphilosophie ist geprägt von Achtsamkeit und Respekt gegenüber Mensch und Natur. Seit 2011 ist Weleda Mitglied der „Union for Ethical Biotrade“ (UEBT). Die Vereinigung für ethischen Biohandel sieht die Förderung und gerechte Verwendung der Biodiversität und die faire Verteilung der Erträge im Sinne des fairen Handels zwischen Verwendern und Ursprungsländern vor. Weleda bezieht nachhaltiges Handeln auf die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmens und ist daher bestrebt, die Nutzung von Ressourcen kontinuierlich zu verbessern.