Weleda ist Partner der „Business and Biodiversity Initiative“
14.02.2008
Die Weleda AG engagiert sich für die „Business and Biodiversity Initiative“ des Bundesumweltministeriums. Das Unternehmen wird die Biodiversitätsziele in den Unternehmenszielen – soweit noch nicht vorhanden – verankern und sich zur Umsetzung der UN Konvention über die biologische Vielfalt verpflichten.
„Die Ziele der ‚Business and Biodiversity Initiative’ passen sehr gut mit der Unternehmensphilosophie von Weleda zusammen“, sagt Bas Schneiders, Weleda Geschäftsleiter und verantwortlich für den internationalen Rohstoffeinkauf der Weleda Gruppe. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung sowie die gerechte Vorteilsaufteilung sind drei Hauptpunkte der Konvention, die Weleda anerkennt und bereits seit vielen Jahren fördert. Auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt wird das Unternehmen anhand von konkreten Praxisbeispielen darstellen, wie Weleda Rohstoffprojekte und eine nachhaltige Wirtschaftsweise die Artenvielfalt fördern. Denn das Unternehmen gilt als Vorreiter in Sachen Natur- und Umweltschutz.
Gewünscht: Mehr Forschung zur nachhaltigen Nutzung
Die Projekte von Weleda dienen der Rohstoff- sowie der Qualitätssicherung. Zu einigen Heilpflanzenarten hat das Unternehmen bereits selbst Forschungsarbeiten durchgeführt, anhand derer Maßnahmen zu Schutz und Pflege entwickelt wurden. In Kooperation mit Wissenschaftlern und den Behörden vor Ort konnte der Erhalt der genutzten Pflanzen gesichert werden. Allerdings fehlen Ergebnisse für die große Anzahl der Arten, die international genutzt werden. Deshalb merkt Schneiders an: „Wir wünschen uns, dass es mehr staatliche Unterstützung für Forschungsinitiativen zum Thema ‚nachhaltig nutzen ohne zu schaden’ gibt.“ Dazu sollten Monitoring-Verfahren entwickelt werden, über die festgelegt wird, wie viel gesammelt werden kann und welche Rekultivierungsmaßnahmen notwendig sind.
Wie kann Weleda zum Schutz der Artenvielfalt beitragen?
Um das Thema Biodiversität noch stärker ins Bewusstsein zu bringen, wird Weleda diesen Punkt im Umweltmanagementsystem stärken. Zur Erfassung der Artenvielfalt sollen Indikatoren in Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung aufgestellt werden, über die sich die Folgen des unternehmerischen Handelns messen lassen können. „Viele Punkte der Leadership-Erklärung erfüllt das Unternehmen schon jetzt“, hebt Bas Schneiders hervor. „Darüber hinaus müssen wir die Dokumentation im bestehenden Umweltmanagementsystem systematisieren.“ Der Schutz der Artenvielfalt wird ebenfalls in der firmeneigenen Auditierung der Handelspartner implementiert werden. Auch die Berichterstattung im Umwelt- und im Geschäftsbericht soll die Ergänzungen der existierenden Nachhaltigkeitsansätze verdeutlichen.
Zum Unternehmen
Das 1921 gegründete Unternehmen Weleda hat seinen Stammsitz im schweizerischen Arlesheim. Mehr als 1.800 Mitarbeiter/innen sind in der Weleda Unternehmensgruppe in 17 Ländern der Welt tätig. Die Produktpalette reicht von Arzneimitteln über Diätetika bis zu Naturkosmetik. Die Rohstoffe werden in firmeneigenen Heilpflanzengärten biologisch-dynamisch angebaut, von Rohstoffpartnern bezogen oder über Wildsammlung gewonnen. Weleda besitzt eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie, ist ISO-14001-zertifiziert und EMAS-validiert. Das Unternehmen betreibt eigene Umweltprojekte, wie das Rosenprojekt in der Türkei oder das Arnikaprojekt in Rumänien.
Für Pressebilder und Fragen: Susi Lotz, Redakteurin Unternehmens-PR, Tel: 07171/919-465,
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