WELEDA Tage 2003: Zwanzigtausend Besucher begaben sich am 27. und 28. September bei WELEDA in Schwäbisch Gmünd auf Spurensuche und fanden: Lebensqualität! Kein Wunder, denn mehr als hundert Aktionen ermöglichten an diesem sonnigen Herbstwochenende neue Sichtweisen und gaben Impulse zu den Themen Familie und Alter. Auch Bundesministerin Renate Schmidt ist vor Ort begeistert: „So stelle ich mir Unternehmenskultur vor!"
Für Kleinkinder, Eltern, Jugendliche, Großeltern, einfach alle interessierten Menschen war das gesamte Gelände des Herstellers anthroposophischer Arzneimittel und Naturkosmetika zwei Tage lang geöffnet. Unter dem Motto „Lebensqualitäten auf der Spur" bot WELEDA nicht nur Workshops, Musikbands und Sinnesparcours an, sondern beleuchtete auch gesellschaftliche Fragen zu Familie und gesundem Altern.
„Das Zauberwort heißt Zeit, vor allem Zeit für Kinder" erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und forderte vernünftige Arbeitszeitmodelle von Wirtschaftsunternehmen. Diese Bedingungen werden bei WELEDA exzellent verwirklicht, lobte die Ministerin. „Hunderttausende WELEDA's in Deutschland," ist Renate Schmidt überzeugt, „und das Problem wäre gelöst."
Wie sinnvoll und lebendig das Leben im Alter gestaltet werden kann, zeigten Veranstaltungen rund um das Thema „Gesund alt werden". Das Werkstattgespräch „In Ruhe verrückt werden dürfen" mit Erich Schützendorf, Autor des bekannten, gleichnamigen Buches, spiegelte Probleme und alternative Wege im Umgang mit dem Altwerden. Schützendorf betonte, dass Menschen ab 50 - wie er selbst - zur ersten Generation gehörten, die das Wissen um den Altersprozess in ihre Lebensplanung aktiv einbeziehen. Aktiv waren auch die zahlreichen Senioren unter den Besuchern. Sie nutzten die beiden Tage der offenen Tür und informierten sich bei Fachkräften über Pflegeanwendungen, Entspannungstechniken und andere lebensnahe Themen oder übten sich bei Workshops in Sturzprävention, Qi Gong, Yoga und mehr.
Einen Besuch im firmeneigenen, biologisch-dynamisch bewirtschafteten Heilpflanzengarten im vier Kilometer entfernten Ortsteil Wetzgau ließ sich kaum jemand entgehen. Auch dort herrschte zwei Tage lang reges Treiben. Dabei konnten die Gäste sehr gut die enge Verbindung von WELEDA und der lebendigen Pflanzenwelt wahrnehmen.
Besonders glücklich waren übrigens 40 kleine Nachwuchskicker. Ex-Nationalspieler Uwe Bein, Mitglied der Weltmeister-Elf von Italien 1990, verriet ihnen bei einem WELEDA Trainingscamp die Geheimnisse der Fußballprofis.
Zwei Tage lang Staunen und Schauen, Fragen und Antworten, Aussichten und Einblicke für viele Tausend Interessierte tauchten Produktionsräume, Veranstaltungszelte und die Außenanlagen in eine Atmosphäre lebhafter, heiterer Geschäftigkeit. Menschen aller Generationen, manche von weit hergereist, schärften ihre Sinne bei Klangexperimenten, freuten sich an Naturphänomenen, genossen den Duft türkischer Rosen oder beobachteten mitunter einfach das bunte Geschehen zwischen Senioren-Workshop und Latin HipHop-Vorführung. Und fanden Lebensqualität.