Das tägliche Leben birgt eine Fülle von Verletzungsrisiken. So ist zum Beispiel die Haut als größtes Organ häufig von Abschürfungen, Schnittwunden oder Verbrennungen betroffen. Aber auch Prellungen und Zerrungen der Muskulatur und Verstauchungen der Gelenke gehören - vor allem bei Sporttreibenden – mit dazu.
Alle Verletzungen sind mit Schmerz verbunden. Häufig ist auch die Bewegung eingeschränkt. Auftretende Schwellungen zeigen, dass die Zirkulation von Blut und Gewebeflüssigkeit gestört ist - Blutergüsse oder Ödeme sind die Folge. Als Ausdruck eines eintretenden Heilungsprozesses wird die betroffene Stelle rot und erwärmt sich. Ist eine Verletzung offen und blutet, sorgt der Organismus zunächst für die Blutgerinnung und den Wundabschluss durch Schorfbildung. Durch vermehrt auftretende Stoffwechselprozesse wird das verletzte Gewebe abgebaut und neues aufgebaut. Aus therapeutischer Sicht, ist es daher notwendig, diese Stoffwechselprozesse zu leiten, damit die Regeneration angeregt und strukturiert wird.